Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

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Die Jagd dient lediglich der Schaffung und Erhaltung eines vom Menschen zurzeit gewünschten Zustands. Dieser Zustand kann für die Tierwelt und Artenvielfalt vor- oder nachteilig sein; zwingend „natürlich“ oder „notwendig“ ist er aus ökologischer Sicht nicht.

Wir haben beobachtet, dass Fuchsmütter dort, wo man die Tiere jagt, mehr Junge zur Welt bringen. Man könne zwar mit einem Abschuss punktuell eine Entlastung schaffen, doch in Kürze werden die freien Reviere wieder eingenommen. Die Natur reguliert das selbst.

Es gibt berechtigte Zweifel, ob es ein effektives Mittel zur Bestandesregulation ist, Tiere mit Schusswaffen zu töten. Doch selbst wenn die Jagd effektiv wäre, wäre sie abzulehnen, denn sie ist mit der Vorstellung unvereinbar, dass Tierleben einen Eigenwert haben. Wir fänden es ja auch nicht in Ordnung, mit Schusswaffen auf Menschen zu schiessen, nur weil es zu viele Menschen gibt.