Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

Wildtier Nachrichten

Meinungen

Die Regulation im jagdfreien Kanton Genf erfolgt ausschliesslich durch Wildhüter, es werden keine Amateurjäger einbezogen. Sicherheit, Ethik und Tierschutz spielen eine grosse Rolle. Tierschutz bedeutet vor allem die Vermeidung von angeschossenen Tieren. Das passiert massenweise in der Umgebung im Kanton Waadt.

Für den WWF ist klar, dass das oberste Ziel der Jagd nicht das sportliche Vergnügen oder die Versorgung der heimischen Gastronomie mit Wildbret sein soll.

Im Mittelland werden die meisten Wildtiere während den Monaten Oktober, November und Dezember abgeschossen. Dies geschieht auf gemeinste Art und Weise mittels Treibjagden mit Treibern und Hunden. Treibjagden sind tierquälerisch und ein Relikt aus alten Zeiten. Sie sind grausam, unzeitgemäss und nicht mehr akzeptierbar.

NetAP spricht sich klar gegen die Jagd aus. Befürwortern wie Gegnern empfehlen wir die Studie von Carlo Consiglio, Professor für Zoologie an der Universität Rom. Er ging der Frage nach, ob die Jagd zu rechtfertigen ist oder nicht. Seine Untersuchungen, die er in dem Buch „Vom Widersinn der Jagd“ vorstellt, sind wissenschaftlich abgesichert, sachlich vorgebracht und von zwingender Logik.

Es macht keinen Sinn, Tiere aus Spass zu töten. Es ist in erster Linie ein ethisches Problem, weil ein Lebewesen ohne ersichtlichen Grund ausgelöscht wird.