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Brot und Pfannkuchen

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Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl

Dies ist das Grundrezept für Pudla. Durch Hinzugabe von gehochtem oder schnellgarendem Gemüse, wie z.B. Mungbohnensprossen, geriebenen Karotten, gehackter Persilie oder kleinen Kartoffelwürfeln, ergibt sich eine Vielzahl schmackhafter Varianten.
Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 10 Minuten
Arbeit 15 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4

Equipment

Anleitungen
 

  • In einer großen Schüssel Kichererbsenmehl, Weissmehl, Kreuzkümmelsamen, die Chilistücke, Asafötida, Turmerik, Salz, Pfeffer und den gemahlenen Koriander vermengen. Langsam das kalte Wasser dazugiessen, dabei gleichzeitig umrühren, bis ein dickflüssiger Pfannkuchenteig entsteht. Wenn Ihnen der Teig zu dick erscheint, bedenken Sie, dass der Saft der Tomaten den Teig noch verdünnt. Jetzt den geriebenen Ingwer, die Tomatenstücke und den Paprika hineinrühren und den Teig ruhen lassen.
  • Einen Esslöffel Butter in einer Bratpfanne von 20 bis 26 cm Durchmesser auf mittlerer Flamme erhitzen. Soviel Teig hineingeben, dass zwei Pfannkuchen von 10 bis 13 cm Durchmesser gleichzeitig in der Pfanne backen können. Es ist wichtiger, dass die Pfannkuchen gleichmässig dick sind, als dass sie vollkommen rund sind. Langsam von beiden Seiten durchbacken, so dass sie goldbraun und knusprig werden (etwa 4 bis 5 Minuten). Den ganzen Teig auf diese Weise aufbrauchen, nötigenfalls noch etwas Butter in die Pfanne geben. Den Zitronensaft darüberträufeln und heiss servieren.

Notizen

Zubereitungszeit: 15 Min.
Backzeit: 5 Min. pro Pudla
 
Schlüsselwörter Kichererbsenmehl, Pfannkuchen, Pudla

Vollweizen-Pfannkuchen

Dosa oder Dosai ist ein Gericht der südindischen Küche. Bei Dosa handelt es sich um eine Art Pfannkuchen, der traditionell auf einer gusseisernen Platte zubereitet wird. Er besteht aus einem meist fermentierten Teig aus Reis und Hülsenfrüchten, meist Urdbohnen oder Mungbohnen. Dosa wird oft zum Frühstück verzehrt.
Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 5 Minuten
Stehzeit: 30 Minuten
Arbeit 40 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4

Equipment

Anleitungen
 

  • Alle trockenen Zutaten in einer grossen Schüssel vermischen, langsam das Wasser hinzugiessen und mit einem Schneebesen durchschlagen, so dass ein glatter Pfannkuchenteig entsteht. Die Schüssel mit einem Tuch bedecken und mindestens eine halbe Stunde stehenlassen.
  • Danach den Teig nochmals durchschlagen und die Dosas genauso backen wie im vorherigen Rezept: Pfannkuchen mit würziger Kartoffelfüllung. Bei 4 Esslöffeln Teig pro Dosa kommen Sie auf etwa 15 Dosas. Sie können Atta Dosas mit Kokosnusschutney und/ oder Naturjoghurt servieren.

Notizen

Zubereitungszeit: 10 Min.
Stehzeit: 30 Min.
Backzeit: 5 Min. pro Dosa
Schlüsselwörter Atta Dosa, Pfannkuchen

Pfannkuchen mit würziger Kartoffelfüllung

Diese dünnen, knusprigen Pfannkuchen mit würziger Kartoffelfüllung sind ein in ganz Südindien verbreiteter Imbiss. Da Masala Dosas frisch und heiss gegessen werden sollten, servieren Sie sie am besten direkt vom Herd. Kokosnusschutney und gehackte Korianderblätter sind die traditionellen Garnierungen.
Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Stehzeit: 2 Stunden
Arbeit 2 Stunden 30 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4

Equipment

Anleitungen
 

  • Reis und Dal in getrennten Schüsseln über Nacht einweichen, dann getrennt waschen, abtropfen lassen und nacheinander in einem elektrischen Mixer pürieren; hierbei gerade so viel Wasser verwenden, dass ein feiner Brei entsteht. Die beiden Pürees in einer grossen Schüssel mit einem kleingehackten Chili, dem braunen Zucker und einem, halben Teelöffel Salz vermischen. Den Teig kräftig durchrühren, die Schüssel bedecken und für ein oder zwei Stunden (oder, wenn möglich, über Nacht) an einem warmen Ort ruhen lassen.
  • Als nächstes die Pfanne auf mittlerer Flamme vorwärmen und mit einem halben Teelöffel Ghee oder Pflanzenöl einfetten; währenddessen den Teig nochmals durchschlagen – er sollte von ziemlich flüssiger Konsistenz sein. Zur Probe ein paar Tropfen Wasser auf die Pfanne spritzen. Wenn sie tanzen und zischen, ist die Pfanne heiss genug. 4 Esslöffel des Teiges in die Pfanne giessen und mit dem Löffelrücken von der Mitte her kreisförmig und dünn ausstreichen. Diese Menge Teig sollte einen dünnen Dosa von ungefähr 20 cm Durchmesser ergeben. (Die Kunst besteht darin, dass man den Teig möglichst schnell und dünn ausstreicht, bevor ihn die Hitze erstarren lässt.) Den Dosa für 2 bis 3 Minuten backen, bis er goldbraun wird, dann einmal umwenden. Die zweite Seite braucht nur halb so lange wie die erste; sie bräunt niemals so gleichmässig wie die erste.
  • Alle Dosas nacheinander backen, bis der Teig aufgebraucht ist. Die Pfanne nur dann einfetten, wenn die Dosas ankleben. Die fertigen Dosas auf einem Teller aufstapeln, so dass sie warm und feucht bleiben, währenddessen die folgende Füllung vorbereiten.
  • Die Kartoffeln weichkochen. abschälen und mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. Die Kokosraspeln, die restlichen Chilistückchen, den Ingwer und ein paar Tropfen Wasser zu einem Masala-Brei verreiben oder zermahlen. In einem mittelgrossen Topf das Ghee bzw. Pflanzenöl erhitzen und die Kreuzkümmelsamen und Senfkörner unter ständigem Rühren darin rösten. Wenn die Senfkörner anfangen zu springen. den Masala-Brei hineinrühren. Nach einer Minute den Turmerik und sofort danach die Kartoffeln, die gehackten Korianderblätter sowie das restliche Salz hinzufügen. 5 Minuten unter Rühren braten, dann das Ganze zur Seite stellen.
  • Die Füllung in so viele Portionen teilen, wie Dosas vorhanden sind.
  • Jeweils eine Portion davon auf die Mitte eines Dosa setzen und diesen in der Mitte falten. Jetzt die Bratpfanne mit Butter einfetten und beide Seiten des gefüllten Dosa nochmals rösten. Masala Dosa mit Sambar und frischem Tomatensalat ist ein traditionelles südindisches Gericht.

Notizen

Zubereitungszeit: 30 Min.
Stehzeit: 1 bis 2 Std. oder über Nacht
Backzeit: 5 Min. pro dosa

Indische Cracker

Diese Cracker sind einfach in der Zubereitung und können als Imbiss. zusammen mit Suppen oder als Teil einer Mahlzeit gegessen werden. Falls Sie kein Steinsalz beschaffen können, wird das Rezept auch mit gewöhnlichem Salz gelingen.
Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Arbeit 30 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4

Equipment

Anleitungen
 

  • Mehl, Kümmel, Salz und Backpulver in einer grossen Schüssel vermengen. Das Ghee bzw. die Butter in das Mehl reiben und so viel Wasser dazugiessen, dass sich ein recht fester Teig bildet. Mindestens 5 Minuten kräftig durchkneten. bis der Teig glatt und elastisch ist. dann einige Minuten ruhen lassen.
  • Die Karhai bzw. den Wok zu zwei Dritteln mit Ghee oder Pflanzenöl füllen und auf mittlerer Flamme erhitzen. Während das Ghee heiss wird, den Teig zu einem grossen Quadrat von etwa l cm Dicke ausrollen und mit einem scharfen Messer 5 cm lange Rauten oder Rechtecke ausschneiden; davon die Hälfte vorsichtig in das heisse Ghee sinken lassen. Die Hitze sollte so reguliert werden, dass die Crackers in 4 bis 5 Minuten auf beiden Seiten goldbraun backen. Mit einer Schaumkelle herauholen und zum Abtropfen in ein Sieb geben. Die andere Hälfte genauso backen.

Notizen

Zubereitungs- und Backzeit: 30 Min.
Schlüsselwörter Cracker, Matthi

Fladenbrot aus Kichererbsenmehl

Besan Roti ist ein sehr schmackhaftes und gesundes Fladenbrot, reich an Proteinen und glutenfrei. Besan Roti kann mit Dal, Reis und grünem Blattgemüse wie Spinat oder mit Joghurt serviert werden.
Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 10 Minuten
Stehzeit: 30 Minuten
Arbeit 45 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4

Equipment

Anleitungen
 

  • Beide Mehlsorten, das Salz, die Gewürze und die Koriander- bzw. Spinatblätter in eine grosse Schüssel geben und vermengen. Das Ghee bzw. die Butter in die Mischung hineinreiben und langsam das warme Wasser hinzugiessen; dabei ständig mischen und kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Mit einem feuchten Tuch bedecken und stehenlassen.
  • Nach mindestens 30 Minuten eine schwere Pfanne oder eine Tava auf mittlerer bis kleiner Flamme erhitzen. Aus dem Teig 12 gleichgrosse Kugeln formen und ausrollen, in der Mitte falten und wieder flachrollen, wie bei den Pargthas. Einen Besan Roti auf die inzwischen heisse Pfanne legen und 2 bis 3 Minuten rösten, dabei etwas Ghee oder Butter benutzen, falls der Roti an der Pfanne haftenbleibt. Dann mit dem Rücken eines Löffels ½ Teelöffel Ghee oder zerlassene Butter auf eine Seite streichen. Das gleiche mit der anderen Seite wiederholen. Der Besan Roti ist fertig, wenn beide Seiten goldbraun und mit rötlichen Flecken besprenkelt sind. Alle 12 Rotis auf die gleiche Weise rösten.

Notizen

Zubereitungszeit: 15 Min.
Stehzeit: 30 Min.
Ausroll- und Backzeit: 5 Min. pro Roti

Maismehlfladen

Makki di Roti ist ein flaches ungesäuertes Brot aus Maismehl, das hauptsächlich in der Region Punjab, Himachal, Haryana, Rajasthan, Gujarat, Uttar Pradesh, Uttarakhand und Jammu in Nordindien und Pakistan gegessen wird. Wie die meisten Rotis auf dem indischen Subkontinent wird es auf einer Tava gebacken. Maismehl bekommen Sie in Reformhäusern oder Bioläden. Es zählt eigentlich nicht zu den hochklassigen Backmehlen, eignet sich aber ganz gut für indische Fladenbrote. Wichtig ist, dass Sie es vorher gründlich durchsieben.
Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 10 Minuten
Stehzeit: 1 Stunde
Arbeit 1 Stunde 15 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4

Equipment

Anleitungen
 

  • Das Maismehl und das Weizenmehl mit dem Salz und dem Süssstoff in einer grossen Schüssel vermengen und mit den Fingerspitzen die Butter bzw. das Ghee hineinreiben. Langsam das Wasser hinzugiessen und mit der Hand verrühren, bis alles Mehl zusammenhält und sich kneten lässt. Die Hände mit etwas Ghee einfetten und den Teig 8 bis 10 Minuten durchkneten, bis er weich und geschmeidig ist. Nun aus dem Teig einen Ball formen, mit einem feuchten Tuch bedecken und eine Stunde ruhen lassen.
  • Wenn es an der Zeit ist, den Teig nochmals ein oder zwei Minuten durchkneten, in acht gleichgrosse Stücke teilen und aus diesen Stücken Bällchen rollen. Die Ausrollfläche mit Vollweizenmehl einstäuben und eines der Teigbällchen zu einem 12 cm grossen Fladen ausrollen. Die Oberfläche mit etwas zerlassener Butter einreiben und den Fladen in der Mitte falten. Die Oberfläche des Halbkreises ebenfalls mit Butter einreiben und nochmals falten. Nun den Teig behutsam zu einem Dreieck ausrollen.
  • Eine gusseiserne Bratpfanne oder eine Tava auf mittlerer Flamme für ein oder zwei Minuten vorerhitzen. Ein oder zwei der Dreiecke auf die Pfanne legen und für eine Minute rösten, dann umdrehen und noch eine halbe Minute weiterrösten. Den Roti unter sanftem Druck mit einem sauberen Tuch zum Aufblähen bringen. Falls notwendig, den Roti nochmals umwenden, damit er gleichmässig gart. Bei korrekter Ausführung wird der Roti aufgehen und sich aufblähen, und die Oberfläche sollte mit braunen Tüpfeln bedeckt sein.
  • Die fertigen Rotis mit etwas Butter bepinseln. Servieren Sie sie entweder sofort oder stapeln Sie sie auf einem Haufen auf, eingewickelt in ein dickes Tuch. Für das Ausrollen und Garen der Fladenbrote sollten Sie einen Rhythmus finden, so dass Sie, während ein Roti auf der Pfanne gart, schon den nächsten ausrollen.

Notizen

Zubereitungszeit: 15 Min.
Stehzeit: 1 Std.
Ausroll- und Backzeit: 6 Min. pro Roti
Schlüsselwörter Maismehlfladen, Makkai ki roti

Fladenbrot mit würziger Kartoffelfüllung

Alu Paratha ist ein Brotgericht aus dem indischen Subkontinent. Es ist ein Frühstücksgericht aus der Region Punjab. Das Rezept ist eines der beliebtesten Frühstücksgerichte in den westlichen, zentralen und nördlichen Regionen Indiens sowie in den östlichen Regionen Pakistans.
Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Stehzeit: 30 Minuten
Arbeit 1 Stunde
Land & Region Indisch
Portionen 4

Equipment

Anleitungen
 

  • Den Teig wie im Rezept für Parathas ansetzen und ruhen lassen. Die Kartoffeln weichkochen, unter kaltem Wasser abspülen, abschälen und grob zerstampfen. Einen Esslöffel Ghee in einem mittelgrossen Topf erhitzen, die Kreuzkümmelsamen dazugeben und unter Rühren anrösten. Ein paar Sekunden später den Ingwer, den Cayennepfeffer und den Turmerik hinzufügen. Einige Sekunden weiterrühren, dann die zerdrückten Kartoffeln dazugeben und 4 bis 5 Minuten braten, dabei ständig rühren. Nun den Zitronensaft, das Salz und die Korianderblätter beimengen und gründlich durchrühren. Die fertige Mischung zum Abkühlen auf einem Tablett ausbreiten.
  • Wenn die Füllung erkaltet ist, aus dem Teig 12 Bällchen formen und zu 15 cm grossen Fladen ausrollen. Die Oberfläche der Fladen mit etwas Ghee bepinseln, einen Esslöffel der Füllung in die Mitte setzen und die Ränder über der Füllung zusammenschlagen. Den überstehenden Teig abreissen und die so entstandene Öffnung durch Zusammendrücken gründlich schliessen. Den gefüllten Teigklumpen flachdrücken, mit Mehl bestäuben und so dünn wie möglich ausrollen. Geben Sie acht, daß die Füllung nicht durchbricht.
  • Eine schwere Bratpfanne mit Ghee einfetten. Den Paratha langsam rösten und so oft umwenden, bis beide Seiten goldbraun und mit rötlichen Flecken bedeckt sind. Alu Parathas passen ausgezeichnet zu einem Sabji in Sosse und einem Raita oder Naturjoghurt.

Notizen

Zubereitungszeit: 30 Min.
Stehzeit: 30 Min.
Ausroll- und Backzeit: 8 Min. pro paratha

Blätterteigfladen aus Vollweizen

Parathas sind schwer und blättrig, weil sie mit veganer Butter bestrichen und mehrfach gefaltet wurden. Reichen Sie sie zu einem Gemüsegericht, Joghurt und Minz- oder Korianderchutney.
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 8 Minuten
Stehzeit 30 Minuten
Arbeit 53 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4

Equipment

Anleitungen
 

  • Die beiden Mehlsorten in einer grossen Schüssel vermischen und die Butter in das Mehl hineinreiben. Einen Teig wie nach dem Rezept für Chapatis ansetzen und mit einem feuchten Tuch bedeckt ruhen lassen. Nach 30 Minuten eine gusseiserne Pfanne oder Tava auf mittlerer bis niedriger Flamme vorheizen; inzwischen den Teig nochmals durch­kneten. 10 gleichgrosse Bällchen formen und zu Fladen ausrollen (nicht zu dünn). Die Arbeitsfläche nötigenfalls mit Mehl einstäuben, damit der Teig nicht festklebt. Eine Seite mit zerlassener Butter bepin­seln und in der Mitte zusammenklappen. Wiederum die Oberfläche mit Butter bestreichen und ein zweites Mal zusammenklappen- zu einem Dreieck. Zu ziemlich dünnen, grossen Dreiecken ausrollen.
    Einen Paratha auf die trockene, vorgeheizte Pfanne bzw. tava legen und ständig hin- und herschieben, damit der Fladen gleichmäßig durchgeröstet wird. Parathas brauchen mehr Zeit zum Garen als Chapa­tis. Die Flamme so regulieren, dass sie nicht anbrennen. Wenn beide Seiten goldbraun sind, den Paratha wieder auf die erste Seite umwen­den und mit dem Rücken eines Löffels einen halben Teelöffel vegane Butter auf der Oberfläche verstreichen. Daraufhin sollte sich der Paratha aufblähen. Drehen Sie ihn um und bestreichen Sie auch die andere Seite mit Butter. Der Paratha ist fertig, wenn beide Seiten goldbraun und mit dunklen Flecken bedeckt sind.
    Parathas, die nicht gleich serviert werden, in ein Küchentuch wickeln, damit sie sich warm halten.

Notizen

Zubereitungszeit: 15 Min.
Stehzeit: 30 Min.
Ausroll- und Backzeit; 8 Min. pro Paratha
Schlüsselwörter Blätterteigfladen, Vollweizen

Dicke Sauerteig-Puris

Hefe wird in vedischen Broten selten verwendet. Nötigenfalls wird der Teig einfach zum Gären an einen warmen Platz gestellt. In heissem Klima säuert der Teig innerhalb weniger Stunden, in kälterem Klima verwenden wir manchmal Bachpulver, um den Vorgang zu beschleunigen.
In Indien werden Bhaturas oft zusammen mit Channa Raita (pikante Kichererbsen) und Joghurt zum Frühstück gegessen.
Vorbereitung 20 Minuten
Zubereitung 4 Minuten
Stehzeit 12 Stunden
Arbeit 12 Stunden 24 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4 Personen

Equipment

Anleitungen
 

  • Am Abend zuvor den Joghurt, den Zucker, das Backpulver und das weisse Mehl in einer grossen Schüssel vermengen, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort gären lassen. Wenn an der Oberfläche Blasen erscheinen, ist die Mischung fertig für den näch­sten Vorgang.
    In einer zweiten Schüssel das Atta bzw. das gesiebte Vollweizen­mehl mit dem Salz vermischen und die vegane Butter mit den Fingerspitzen hineinreiben. Die angegorene Mischung und das warme Wasser dazugeben und das Ganze mit den Händen gut durchmischen, so dass ein Teig entsteht. Diesen Teig 5 bis 10 Minuten bzw. so lange durchkneten, bis er glatt und geschmeidig ist. Falls er zu feucht sein sollte, etwas Mehl hinzugeben. Den Teig zu einem kompakten Klum­pen formen, mit einem feuchten Tuch bedecken und wieder an einem warmen Ort abstellen.
    Nach 2 Stunden Stehzeit den Teig nochmals durchkneten, 15 gleichgroße Bällchen formen und zu 13 cm-Fladen ausrollen. Vegane Butter erhitzen und die Bhaturas genauso wie Puris fritieren.

Notizen

Zubereitungszeit: 20 Min.
Stehzeit: über Nacht plus 2 Std.
Ausroll- und Backzeit: 4 Min. pro Bhatuura
Schlüsselwörter Bhatura, Puri

Bananen Puris

Kela puris sind ein Grund mehr, dankbar zu sein, dass die vedische Küche in den Westen kam. Der Teig muss so lange geknetet werden, bis er fest ist und die Puris müssen so lange im Fett backen, bis sie golden und mit braunen Sprenkeln bedeckt sind.
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 3 Minuten
Stehzeit 20 Minuten
Arbeit 38 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4 Personen

Equipment

Anleitungen
 

  • Das Weizenmehl und das Kichererbsenmehl in eine grosse Schüssel sieben und die Gewürze und das Salz beifügen. Die zerlassene vegane Butter hineinträufeln und mit den Fingerspitzen in das Mehl hineinreiben, bis es groben Brotkrumen gleicht.
    In einer anderen Schüssel die Bananen zu einem weichen Brei zerstampfen, den Zucker einrühren und diese Mischung gründlich mit dem Mehl vermischen, bis alles Mehl zusammenklebt. Falls zum Binden des Mehls mehr Flüssigkeit benötigt wird, einfach mehr zer­drückte Bananen oder 1 bis 2 Esslöffel warmes Wasser hinzugeben. Sollte der Teig zu klebrig sein, mehr Mehl beimengen.
    Den Teig für mehrere Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. dann 15 bis 30 Minuten ruhen lassen. Ausrollen und fritieren wie im Rezept für Puris.

Notizen

Zubereitungszeit: 15 Min.
Stehzeit: 15 bis 30 Min.
Ausroll- und Backzeit: 3 Min. pro Kela Puri
Schlüsselwörter Bananen, Puri

Fritierte Fladenbrötchen aus Vollweizen

Puris fritieren – zuzusehen, wie sich kleine, runde Teigfladen im schwim­menden Fett wie Ballons aufblähen – ist eines der Vergnügen beim vedi­schen Kochen. Sie zu essen macht sogar noch mehr Spass. Vom Geschmack und ihrer Konsistenz her passen sie perfekt zu jeder Mahlzeit.
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 2 Minuten
Arbeit 17 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 4 Personen

Equipment

Anleitungen
 

  • Die beiden Mehlsorten und das Salz in eine Teigschüssel sieben und den Esslöffel vegane Butter mit den Fingerspitzen hineinreiben. Langsam das Wasser dazugeben und mit den Händen verrühren, bis das Mehl zusammenhält und sich kneten lässt. Die Hände mit etwas Butter einfetten und den Teig durchkneten, bis er glatt und elastisch ist. (Zur Abwechslung können Sie das folgende Rezept, Masala Puris, ausprobieren: dazu ½ Teelöffel Kreuzkümmelsamen, ½ Teelöffel Tur­merik und 2 Prisen Cayennepfeffer in den Teig mischen.)
    Vegane Butter bzw. Öl in einer Karhai, einem Wok oder einem Kochtopf auf mittlerer bis hoher Flamme erhitzen. Inzwischen ein paar Tropfen vegane Butter auf der Ausrollfläche verreiben (kein Mehl verwenden – es verbrennt, und die Butter verfärbt sich). Aus dem Teig 12 Kugeln formen und diese zu dünnen, ebenmässigen Fladen ausrollen.
    Wenn die Butter anfängt zu rauchen, die Hitze auf mittlere Flamme reduzieren und einen Puri auf die Oberfäche der Butter legen – passen Sie auf, daß Sie sich nicht die Finger verbrennen. Der Puri wird für einige Sekunden auf den Boden sinken, um dann zischend zur Oberfläche zu steigen. Tauchen Sie ihn rasch, aber sanft mit dem Rücken einer Siebkelle unter, bis er sich wie ein Ballon aufbläht. Den Puri uwenden, für einige Sekunden ausbacken lassen, herausnehmen und aufrecht in einem Sieb abtropfen lassen.
    Heisse Puris können Sie zu praktisch jeder Mahlzeit reichen oder als Imbiss mit Apfelmus, Honig, Marmelade oder veganem Frischkäse servieren.

Notizen

Zubereitungszeit: 15 Min.
Ausroll- und Backzeit: 2 Min. pro Puri
Schlüsselwörter Fladenbrötchen, Puris

Vollweizen-Fladenbrot

Chapatis sind das tägliche Brot von Millionen von Indern. Sie werden zunächst auf einer trockenen Bratpfanne oder tava vorgebacken und dann direkt über die offene Flamme gehalten, wo sie sich so weit mit Dampf aufblähen, dass sie beinahe platzen.
Vorbereitung 3 Minuten
Zubereitung 15 Minuten
Stehzeit 30 Minuten
Arbeit 48 Minuten
Land & Region Indisch
Portionen 2 Personen

Equipment

Zutaten
  

Anleitungen
 

  • Mehl und Salz in einer grossen Salatschüssel vermengen und langsam Wasser dazugeben, dabei gleichzeitig das Mehl mit dem Wasser vermischen, bis ein weicher Teig entsteht. Den Teig auf eine Arbeitsfläche legen und für 6 bis 8 Minuten durchkneten, bis er glatt und elastisch ist. Den Teigklumpen mit Wasser besprengen, in ein feuchtes Tuch wickeln und für eine halbe Stunde bis zwei Stunden beiseite stellen.
    Wenn der Teig fertig ist, die tava oder eine schwere, gusseiserne Bratpfanne auf mittlerer Flamme vorheizen. Den Teig mit angefeuchteten Händen nochmals durchkneten, zwölf gleichgrosse Bällchen formen, mit etwas Mehl bestäuben und auf einem eingemehlten Brett zu möglichst gleichmässig runden, dünnen Fladen von etwa 15 cm Durchmesser ausrollen. Ein kleiner Vorrat an Vollweizen-mehl sollte stets zur Hand seium das Ausrollen zu erleichtern.
    Das überschüssige Mehl zwischen beiden Händen abklopfen und den Chapati auf die vorgewärmte Pfanne legen. Wenn auf der Oberfläche kleine, weisse Bläschen erscheinen und sich die Ränder nachoben wölben, den Chapati mit einer Flachzange umdrehen und die andere Seite rösten, bis an der Oberfläche Luftblasen hervortreten. Den Chapati mit der Zange aufnehmen und beide Seiten für einige Sekunde über die offene Flamme halten, bis er sich wie ein Ballon aufbläht. Ein fertiger Chapati sollte durch und durch gar (ohne feuchte Stellen) und auf beiden Seiten mit braunen Flecken übersät sein. Die Luft herauspressen und eine Seite mit zerlassener veganer Butter bepinseln.
    Chapatis können auch auf dem Elektroherd zubereitet werden. Lassen Sie den Chapati einfach auf der Pfanne liegen und wenden Sie ihn so oft um, bis beide Seiten gar sind; dann vorsichtig ein weiches Tuch auf die Oberfläche pressen, und der Chapati wird sich aufblähen. Servieren Sie Chapatis möglichst frisch vom Herd, oder wickeln Sie sie in ein Küchentuch ein, um sie warm und weich zu halten.

Notizen

Zubereitungszeit: 15 Min.
Stehzeit: 30 Min. bis 2 Std.
Ausroll- und Garzeit: 2 bis 3 Min. pro Chapati
Schlüsselwörter Chapati, Fladenbrot