Jäger und das Alkoholproblem

Eine alte Weisheit sagt: „Der Jäger ward noch nicht gefunden, dem Tabak, Wein und Weib nicht munden.“ Alkohol- und Beziehungsprobleme sowie Gewaltfantasien sind ein altbekanntes Problem innerhalb der Jägerschaft. Dies ist kein Geheimnis.

Im Zuge der Unterschriftensammlung im Kanton Zürich für die kantonale Volksinitiative Wildhüter statt Jäger wurde von den Initianten immer wieder Besorgnis aus der Bevölkerung über den Alkoholkonsum der Jäger auf der Jagd konstatiert.

Advertisements
Der Schweizer Publizist Alexander Schwab im DJV-Interview (Quelle: Alexander Schwab)

Der Jäger Alexander Schwab

Im Internet kursiert neu ein Interview mit dem Schweizer Jäger und Fischer Alexander Schwab. Titel: „Artenschutz und Tierrechte sind unvereinbar„. Gemacht und aufbereitet wurde das Interview vom Deutschen Jagd Verband.

Nach einem ersten Augenschein ist doch bereits der Titel hanebüchener Unsinn. Gibt es für den Titel einen wissenschaftlichen oder empirischen Nachweis? Nein, gibt es nicht. Damit wird nur suggeriert, das Artenschutz Angelegenheit der Jäger ist.

Es gibt kein öffentliches Interesse, das die Jagd zu erfüllen hätte

Im Rahmen einer Anhörung zur jagdlichen Befriedung von Grundstücken in Österreich beantwortete Prof. Dr. Josef Reichholf Fragen.

1. Welche Auswirkungen hat die Jagd auf das ökologische Gleichgewicht? Wie gewährleistet die Jagd die öffentlichen Interessen der Biodiversität, des Artenreichtums und der Vermeidung von Wildschäden?