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Im Wallis bleibt die kantonale Initiative «Für einen Kanton Wallis ohne grosse Raubtiere» trotz des eidgenössischen Neins zum revidierten Jagdgesetz auf dem Tisch. Der Grosse Rat hat am Montag beschlossen, in die Debatte über den Gesetzestext einzutreten. Das Walliser Kantonsparlament ist nun das erste, das sich nach der…

Eine Erhebung der Universität Bern ergab, dass die Bestandesdichte des Luchses im Kanton Wallis aussergewöhnlich niedrig ist. Der Luchs ist das Opfer zahlreicher Wilderei im Wallis, wie die kürzlich durchgeführte Studie und Zeugnisse des RTS-Programms «Mise au Point» belegen. Der Kanton bestreitet jeden Verstoss gegen seine Pflicht zum Schutz…

Im Kanton Wallis ist die Polizei zwölf Wilderern auf die Schliche gekommen. Sie sind zwischen 14 und 38 Jahre alt und wurden bei der Staatsanwaltschaft und beim Jugendgericht angezeigt. Sie hatten zwischen Sommer 2019 und Winter 2020 26 Wildtiere erlegt.

Über viele Jahre hinweg wurde an der rückständigen Revision zum Jagdgesetz (JSG) gefeilt. Entstanden ist ein Abschussgesetz, das der Schweiz nicht würdig ist und weshalb nun das Referendum am 27.9.2020 zur Volksabstimmung kommen wird.

Der Fuchs ist ein sehr anschauliches (und trauriges) Beispiel dafür, wie der Hobby-Jäger mit seiner Unkenntnis Tierquälerei begeht und mit seinem zwanghaften Kontrollbedürfnis gegenüber der Natur Probleme selbst kreiert und natürliche regulative Mechanismen auslöscht.

Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat für die Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2019 eine Bilanz der Auswirkungen der Wolfpräsenz im Wallis erstellt. Im besagten Zeitraum wurden im Kanton 18 verschiedene Wölfe, darunter zehn neue Individuen identifiziert.

Werner Brenzikofer (72), Besitzer einer kleinen Ziegenherde in Maragnènes oberhalb von Sion, war in der Nähe seiner Tiere, als er ein «Pfeifen» hörte. Es war eine Kugel, die ein Ziegenbock namens Patrick traf .

Ein 130 Kilo schweres Lama wurde im Wallis mit einem kleinen Reh verwechselt. Das Tier, mit dem Namen Christopher, wurde am Samstag, den 9. November, einem Landwirt in Saillon entnommen.

In der Schweiz verlieren jedes Jahr durchschnittlich 184 Menschen beim Sport ihr Leben. In 58 dieser Fälle ist das Opfer eine Touristin oder ein Tourist. Den prozentual höchsten Anteil an ausländischen Getöteten verzeichnet das Basejumping, bei dem mehr als drei Viertel der Todesopfer Touristen sind. Besorgniserregend ist die…

In vielen Ländern kehrt der Wolf nach jahrelanger Abwesenheit zurück. Dokumentarfilmer Thomas Horat zeigt, was dieses Wildtier bei Hirten, Naturschützerinnen oder Biologen auslöst.

Während in Graubünden nach wie vor nur einheimische Jäger auf die Jagd nach dem Steinbock gehen dürfen, ist dies im Wallis auch Ausländern erlaubt – dies, obwohl die Europäische Umweltagentur den Status der Population in diesen Gebieten als ungenügend eingeschätzt hat.

Ein Wildhüter hat aufgrund von Fotofallen festgestellt, dass Walliser Chablais zurzeit sieben Wolfswelpen in Begleitung eines Muttertiers und eines Männchens herumstreifen. Das Wolfsrudel hält sich auf dem Gebiet der Gemeinden Vionnaz und Vouvry auf, wie die Walliser Staatskanzlei mitteilte.

Die unrühmlichste Jagdveranstaltung der Schweiz ist immer noch nicht zu Ende. Vor wenigen Tagen hat das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden wieder erste Statistiken der dreiwöchigen Hochjagd (ab 3.9.) propagiert. Die zweiwöchige Walliser Hochjagd begann Wochen später (ab 21.9) und Statistiken wurden umgehend geliefert – man kann es fast nicht glauben.