Lieder
Diese Lieder geben Wildtieren eine Stimme, die in der öffentlichen Debatte um die Hobby-Jagd oft fehlt.
Musik, die bewegt. Sie verbindet, schafft Bewusstsein und bringt Themen dorthin, wo Argumente oft nicht mehr gehört werden. Genau deshalb stellen wir unsere Antijagd-Lieder frei zur Verfügung – ohne Copyright, ohne Einschränkungen.
Jedes dieser Lieder gibt den Wildtieren eine Stimme, die in der Debatte um die Hobby-Jagd zu oft fehlt.
Du kannst sie herunterladen, teilen, weiterverbreiten oder selbst einsetzen – ob im Unterricht, auf Social Media, bei Aktionen oder einfach zum Zuhören.
Tipp: Mach dir dein Lieblingslied zum Klingelton fürs Handy. So trägst du die Botschaft für die Wildtiere im Alltag bei dir und sorgst nebenbei für Gesprächsstoff.
Unsere Botschaft ist klar: Wildtiere brauchen keine Kugeln, sondern Schutz. Und jede Stimme zählt – auch deine.
Mach mit, verbreite die Lieder und hilf uns, eine neue Erzählung über den Umgang mit Wildtieren zu stärken.
Hinweis für iPhone und iPad: Lange auf den Liedtitel drücken und «In Dateien sichern» wählen. Auf Android und Desktop funktioniert der Download mit einem normalen Klick.
Als Playlist: YouTube
Wildtiere und ihre Familien
Lieder, die einzelne Arten und ihr Sozialleben ins Zentrum stellen.
Es erzählt vom Fuchs in der Nacht, dem mit Scheinwerfer und Nachtzieltechnik nachgestellt wird.
Es handelt vom Birkhahn im empfindlichen Lebensraum Hochmoor, wo Bejagung und Störung besonders schwer wiegen.
Es erzählt vom Abschuss des stärksten Hirschs als Trophäe und vom genetischen Verlust, der dem Wald bleibt, wenn das Beste aus dem Bestand an die Wand gehängt wird.
Es führt in den Fuchs- oder Dachsbau, dorthin, wo Tiere Schutz suchen und doch nicht sicher sind.
Es sieht im Wildtier ein verwandtes Wesen statt ein Abschussobjekt.
«Im Rudel»
Es erzählt vom sozialen Gefüge im Rudel, das durch Abschüsse zerrissen wird.
Es erzählt vom Familienverband der Wildschweine, der durch Bejagung auseinandergerissen wird.
Es erzählt vom Murmeltier, das im Familienverband lebt, mit seinem Warnpfiff die Sippe schützt und für Speck und Pseudo-Medizin bejagt wird.
«Im Gang»
Es handelt von den tierquälerischen Schliefenanlagen, in denen Jagdhunde an lebenden Füchsen für die Baujagd abgerichtet werden.
Jagdmethoden und Ausrüstung
Die konkrete Praxis der Hobby-Jagd: Treiben, Fallen, Köder, Technik.
Es schildert, wie Wildtiere bei der Treibjagd aufgescheucht, gehetzt und vor die Gewehre getrieben werden, und was diese Form der Jagd für die Tiere bedeutet.
Es schildert die Hetze mit Hunden aus der Perspektive der gejagten Tiere.
Es erzählt vom gezielten Anlocken von Wildtieren an Salzlecken, dorthin, wo der Schuss wartet.
Es handelt von Tarnung und Ausrüstung, mit der die Hobby-Jagd den Tieren nachstellt.
Es benennt die Folgen der Bogenjagd für das getroffene Tier.
Es handelt von den Spuren, die bleihaltige Munition in Tieren und Umwelt hinterlässt.
Es entlarvt den Trugschluss, dass mehr Abschüsse die Bestände nachhaltig regeln, obwohl Bejagung Reproduktion anregen kann.
Es handelt von der Nacht als letztem Rückzugsraum, der mit Nachtzieltechnik durchdrungen wird.
Es zeigt, wie der Steinmarder als angeblicher «Kabelbeisser» und Geflügelräuber bejagt wird, obwohl bauliche Lösungen wie Mardergitter helfen würden statt der Schuss.
Psychologie und Brauchtum der Hobby-Jäger
Täterperspektive, Rituale und die Weitergabe von Generation zu Generation.
Es blickt hinter die Fassade von «Waidgerechtigkeit» und Brauchtum auf dem Hochsitz.
Es fragt nach der Schwelle, die mit dem ersten Schuss überschritten wird.
Es handelt vom Versprechen, das wir den Wildtieren schulden, gegen die Logik der Hobby-Jagd.
«Erbstück»
Es hinterfragt, wie Jagdwaffe und Jagdtradition als Erbstück von Generation zu Generation weitergereicht werden.
Es fragt, was es mit Kindern macht, wenn sie früh ans Töten von Tieren herangeführt werden.
Es fragt, was wir der nächsten Generation über den Umgang mit Wildtieren weitergeben.
Es ist das Versprechen, die Tradition des Tötens nicht an die nächste Generation weiterzureichen.
Es verfolgt die Kette, die am Hochsitz ihren Anfang nimmt, bis zu ihrem Ende.
Es nimmt das Selbstbild der Hobby-Jägerschaft aufs Korn, die ihr Tun gern als höheren Auftrag verklärt.
Es entlarvt, wie Brauchtum und Federschmuck das Töten zur Tradition verklären.
Lobby, Mythen und Beschönigung
Die Mechanismen, Mythen und die Sprache hinter der Hobby-Jagd.
Es nimmt das «Jägerlatein» auseinander, die Mythen, mit denen die Hobby-Jagd ihr Tun rechtfertigt.
«Hege»
Es zerlegt den Mythos der «Hege», die am Ende doch im Abschuss mündet.
Es benennt die Verflechtungen zwischen Jagdverbänden, Behörden und Politik.
Es zeigt, wie Beutegreifer wie der Wolf zu Sündenböcken gemacht werden.
Es handelt von Tieren, die einzig zu dem Zweck aufgezogen und ausgesetzt werden, um später zum Abschuss freigegeben zu werden, ein Leben als Ware für die Hobby-Jagd.
Es stellt die unbequeme Frage nach Aufsicht und Verantwortung im Jagdwesen, also wer eigentlich die kontrolliert, die im Namen der Hege über Leben und Tod der Wildtiere entscheiden.
Es hinterfragt die Autorität, mit der über das Leben der Wildtiere im Wald verfügt wird.
Es entlarvt das Töten als Freizeitvergnügen, das sich als Notwendigkeit tarnt.
«Entnahme»
Es entlarvt die behördliche Beschönigungssprache, die aus dem Abschuss eine harmlose «Entnahme» macht.
Es hinterfragt, wie das Töten von Wildtieren als naturnahes «Produkt aus dem Wald» verkauft wird.
Es entlarvt die Naturromantik, mit der die Hobby-Jagd ihren Wald zum Heiligtum verklärt.
Regionen und Politik
Konkrete Schauplätze und die Jagdpolitik in der Schweiz und darüber hinaus.
Es erinnert daran, dass ein Leben ohne Hobby-Jagd möglich ist, im Kanton Genf seit über fünfzig Jahren.
Es richtet den Blick auf die Walliser Abschusspraxis und die dortige Jagdpolitik.
Es handelt von Wildtieren, die keine Grenzen kennen, während Schutz und Abschuss an der Grenze enden.
Es erzählt von Tieren wie dem Wolf, die weite Wege zurücklegen und am Ende doch auf den Abschuss treffen.
Verlust, Tod und Stille
Trauer um das getötete Tier und die Leere, die zurückbleibt.
Es handelt von der Stille, die bleibt, wenn der Schuss im Wald verhallt ist.
Es zeigt die Spur, die ein Abschuss im Winter im Schnee hinterlässt.
Es macht aus einer Abschussziffer wieder ein Individuum mit eigener Geschichte.
Es erzählt vom letzten seiner Art, dorthin, wo Bejagung und Verdrängung enden.
Es fragt, wer von den bejagten Beständen am Ende noch übrig bleibt.
Es erzählt vom Auerhahn, der in der Balz bejagt wurde und dessen Lebensraum durch Hobby-Jagd und Forstwirtschaft fast verschwunden ist.
Es erinnert an die Tiere und die Stille, die in einer ausgeräumten Natur fehlen.
Es nennt beim Namen, was am Ende von Hochsitz und Kirrung steht.
Es handelt vom letzten Äsen eines Tieres, bevor der Schuss fällt.
«Wiegenlied für die Ungezählten»
Es ist ein leises Lied für all jene Tiere, die in keiner Abschussstatistik auftauchen.
Es macht das Leid sichtbar, das sich abseits der Öffentlichkeit im Wald abspielt.
Es handelt vom Bewusstsein und der Angst der Tiere, die sehr wohl wissen, was ihnen droht.
Es handelt von denen, die zum Schweigen gebracht werden, und gibt ihnen eine Stimme.
Lebensraum und Jahreszeiten
Wanderung, Winterkleid und der bedrohte Lebensraum der Wildtiere.
Es handelt vom Fellwechsel von Tieren wie dem Schneehasen, deren Tarnung mit dem Klimawandel zur tödlichen Falle wird.
Es handelt von Tieren im Winterkleid, die im Schnee zur leichten Zielscheibe werden.
Es folgt der Fährte im Schnee, die zugleich Leben verrät und Verfolgung ermöglicht.
Es handelt von den Rückzugsräumen in der Kulturlandschaft, die für Wildtiere immer knapper werden.
Es handelt von der Rückkehr von Wildtieren wie Biber oder Fischotter in renaturierte Gewässer.
Es würdigt, was Wildtiere wie der Biber für den Lebensraum schaffen, statt sie als Störfaktor zu sehen.
Es folgt den schmalen Pfaden, auf denen Wildtiere zwischen Schutz und Gefahr unterwegs sind.
Hoffnung, Schutz und Rückkehr
Der Gegenentwurf: Frieden, Schutz und die Rückkehr der Wildtiere.
«Heimkehr»
Es handelt vom Recht der Wildtiere, in ihre angestammten Lebensräume zurückzukehren.
Es besingt die Rückkehr verloren geglaubter Arten und das Recht der Wildtiere auf ihren Platz.
Es ist ein Appell, die Waffen ruhen zu lassen und den Wildtieren Frieden zu geben.
«Im Wald klingt ein altes Versprechen»
Es besingt das Versprechen, den Wald und seine Bewohner zu schützen statt zu bejagen.
Es lässt den Wald selbst sprechen, gegen den Lärm der Hobby-Jagd.
