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Das missratene Jagdgesetz bringt wildlebende Tierarten noch stärker in Bedrängnis. Geschützte Tiere können abgeschossen werden, ohne dass sie je einen Schaden angerichtet haben. Selbst in Wildtierschutzgebieten wird geschützten Tieren nachgestellt. Statt den Umgang mit dem Wolf pragmatisch zu regeln, gefährdet das neue Gesetz den Artenschutz in der Schweiz. Nur ein Nein sichert den Schutz von Biber, Höckerschwan, Luchs und weiteren Tierarten vor dieser Bauernfängerei.

In das Beverinrudel im Kanton Graubünden wurde brutal hineingeschossen und 2 von 4 Jungwölfen liquidiert, weil sich diesen Sommer mindestens 15 Risse aus Ziegenherden, die angeblich durch einwandfrei installierte Litzenzäune geschützt waren, ereigneten. Damit wurde ein Grenzwert überschritten. Die DNA-Proben haben das männliche Elterntier M92 als Verursacher identifiziert. Dieses wird aber verschont.

Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat die zwei Konzepte Wolf und Luchs veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung ist eine Tabelle zur Einschätzung des Verhaltens von Wölfen, um Abschüsse zu rechtfertigen. Pro Natura und der WWF Schweiz kritisieren den übertriebenen Fokus auf Gefährlichkeit und Schäden. Zielführender wären mehr Information und konsequente Konfliktvermeidung. Es ist richtig, dass sich Behörden mit den Risiken im Umgang mit Wildtieren auseinandersetzen. Das am 19.1.2016 vom BAFU präsentierte Konzept Wolf fokussiert…