04.10.2026, 13:02

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Jagd

Ein Wildhüter, der die Hobby-Jagd kontrolliert, und trotzdem zu ihr schaut

Ein Bündner Wildhüter nennt die Jagd, die er überwacht, selbst ein Hobby. Warum sein Arbeitsalltag zeigt, dass über den Abschuss Tausender Wildtiere Freizeitschützen entscheiden statt Fachleute.

Redaktion Wild beim Wild — 11. September 2026
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«Lyra im Hochmoor»

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Ein Bündner Wildhüter erklärt, das Tierwohl sei ihm das Wichtigste, und beschreibt zugleich einen Kontrollapparat, der zeigt, wie viel bei der Bündner Hochjagd 2026 schieflaufen kann.

Anfang September beginnt in Graubünden die 21-tägige Hochjagd, und mit ihr die Arbeit von Männern wie Thomas Hartmann. Der 54-Jährige ist Chef des Jagdbezirks Albula-Davos, war zwanzig Jahre lang selbst Hobby-Jäger und steht heute auf der anderen Seite: Er kontrolliert, ob sich Patentinhaberinnen und Patentinhaber an Regeln und Abschussvorgaben halten.

In einem ausführlichen Porträt beschreibt Hartmann Arbeitstage ab vier Uhr morgens, nächtliche Kontrollgänge mit Wärmebildkamera, Einsätze mit dem E-Mountainbike, mit dem er unberechenbar bleiben will, und Durchsuchungen von Fahrzeugen und Rucksäcken. Bei Jagdrecht, Waffenrecht und Wilderei arbeite die Wildhut mit der Kantonspolizei zusammen, sie sei jagdpolizeilich weitgehend der Polizei gleichgestellt. Das Porträt zeichnet das Bild eines naturverbundenen Beamten. Zugleich dokumentiert es, wie aufwendig die Überwachung eines Jagdbetriebs mit Tausenden privaten Jagdpatenten ist.

Warum ein einzelner Mann so viel Kontrolle braucht

Dieser Kontrollapparat ist keine Nebensache, sondern das eigentliche Eingeständnis. Ein System, das Präsenz im Gelände, Wärmebildtechnik, Fahrzeugdurchsuchungen, Sanktionen und polizeiliche Befugnisse braucht, ist kein Argument für die Hobby-Jagd, sondern gegen sie. Wer Tausende bewaffnete Personen mit Freizeitpatent drei Wochen lang über die Berge schickt, erzeugt einen permanenten Vollzugsbedarf, den keine andere Freizeitaktivität im Gebirge auch nur annähernd kennt.

Die Bündner Zahlen belegen den Umfang. Über Jahre hinweg registrierte der Kanton jährlich mehr als tausend Ordnungsbussen und Anzeigen im Zusammenhang mit Jagdverstössen, 2017 waren es 1’384. Diese Vorgänge sind nicht mit gleich vielen fehlbaren Personen gleichzusetzen, sie zeigen aber einen aussergewöhnlich hohen Kontroll- und Vollzugsaufwand. Ein erheblicher Teil betrifft Fehlabschüsse, also Tiere, die widerrechtlich erlegt wurden, weil Art, Geschlecht, Alter oder Freigabe nicht stimmten. Bei der Hochjagd 2022 registrierte das Amt 790 solcher Fehlabschüsse bei rund neun Prozent der Strecke. Das ist kein Randphänomen, sondern ein wiederkehrendes Merkmal des Jagdbetriebs. Wie tief das Kontroll- und Sanktionsnetz reicht, zeigt auch die Übersicht zu Kontrolle und Konsequenzen bei der Bündner Hochjagd.

Das Tierwohl-Bekenntnis und sein Widerspruch

Der stärkste Satz des Porträts ist zugleich sein grösster Widerspruch. Hartmann sagt, das Schöne an seinem Beruf sei, ein Tier von seinen Schmerzen erlösen zu können, deshalb sei er Wildhüter und kein Hobby-Jäger mehr, das Tierwohl sei ihm das Wichtigste. Genau dieser Gnadenschuss beendet aber Leiden, das häufig erst entsteht, weil ein Tier nach einem jagdlichen Schuss nicht unmittelbar stirbt, angeschossen flüchtet und erst bei der Nachsuche gefunden wird, wenn es überhaupt gefunden wird.

Die Nachsuche-Bilanz ist ernüchternd. In Graubünden sind Jahr für Jahr rund tausend Nachsuchen nötig, und die Erfolgsquote lag in einzelnen Jahren bei nur knapp sechzig Prozent. Wo eine Suche ohne Fund endet, bleibt offen, ob ein verletztes Tier weiterlebt oder tagelang unbemerkt verendet. Soweit diese Nachsuchen auf Schüsse während der Jagd zurückgehen, ist das Leiden menschengemacht: Es entsteht nicht durch natürliche Prädation, sondern durch einen Jagdbetrieb, in dem Tiere getroffen werden und nicht sofort sterben. Nicht Beutegreifer verursachen dieses Leid, sondern Menschen mit Freizeitpatent. Dass die Hochjagd das Wild in eine Dauerstörung versetzt, belegt auch der Befund, wonach das Bündner Jagdamt sinkende Hirschbestände und mehr Störung des Wilds meldet.

Was das Porträt ausblendet

Das Bild der drei Generationen beim erlegten Reh, über das sich der Wildhüter im Text sichtlich freut, wird unkommentiert als Idylle präsentiert. Dass hier die Tötung von Wildtieren als Familienerlebnis über Grosseltern, Eltern und Kinder weitergegeben wird, bleibt unhinterfragt. Auch die Rede vom guten Verhältnis zwischen Wildhut und Jägerschaft verschweigt den strukturellen Interessenkonflikt: Kontrolleure und Kontrollierte stammen aus derselben Kultur, viele Wildhüter waren wie Hartmann selbst jahrzehntelang Hobby-Jäger. Wer soll ein System glaubwürdig kontrollieren, dessen Teil er ein halbes Berufsleben lang war?

Am aufschlussreichsten ist eine Formulierung, die Hartmann selbst wählt. Jeder solle wissen, sagt er, dass er sein Hobby, die Jagd, korrekt ausüben müsse. Der Kontrolleur stuft damit selbst ein, was er drei Wochen lang überwacht: keine professionelle Wildtierarbeit, sondern eine Freizeitbeschäftigung. Ein erlegender Jäger im selben Porträt bestätigt die Rahmung aus der Gegenrichtung und spricht ebenfalls von seinem Hobby. Genau das ist der Kern des Problems. Über den Abschuss Tausender Wildtiere entscheiden nicht Fachleute mit staatlichem Auftrag, sondern Privatpersonen in ihrer Freizeit. Ein staatlich bezahlter Aufpasser muss anschliessend kontrollieren, ob das Hobby regelkonform ausgeübt wurde, und mit dem Gewehr ausrücken, wenn es das nicht wurde.

Dabei existieren längst andere Modelle. Im Kanton Genf ist die private Patentjagd seit 1974 verboten, das Wildtiermanagement liegt bei Fachleuten des Kantons. Wenn dort Eingriffe angeordnet werden, sind sie keine Freizeitaktivität, sondern ein öffentlicher Auftrag ohne Eigeninteresse am Abschuss, und niemand muss Tausende private Schützen überwachen. Der Schweizerische Nationalpark im Engadin zeigt seit 1914, dass Wildtiere in einem grossflächig geschützten Lebensraum ohne reguläre Jagd leben können. Beide Beispiele lassen sich nicht schematisch auf ganz Graubünden übertragen. Sie widerlegen aber die Behauptung, Wildtiermanagement sei zwingend auf Tausende private Jagdpatente angewiesen. Wie ein professionelles Wildhütermodell für Graubünden konkret aussehen könnte, zeigt die kantonale Volksinitiative für professionellen Wildtierschutz.

Das Problem ist damit nicht der einzelne Wildhüter, der ein leidendes Tier findet und erlöst. Das Problem ist ein System, das überhaupt erst so viele Regeln, Kontrollen, Fehlabschussverfahren und Nachsuchen hervorbringt, wie es die Analyse der Hochjagd als Stresstest für Wildtiere im Detail zeigt. Ein Wildhüter kann die Folgen dieses Systems begrenzen. Tierfreundlich machen kann er es nicht.

Naturkatastrophe Hobby-Jäger

In dem Durcheinander, in dem sich die Natur nach jahrzehntelanger Hege und Pflege der Hobby-Jäger befindet, ist der Anteil der bedrohten Arten in keinem Land der Welt so gross, wie in der Schweiz. Die Auftragskiller schaffen seit Jahrzehnten ein ökologisches Ungleichgewicht in der Kulturlandschaft mit teils dramatischen Folgen (Schutzwald, Krankheiten, landwirtschaftliche Schäden u. v. m.). Über ein Drittel der Pflanzen, Wildtiere und Pilzarten gilt als bedroht. Die Schweiz ist europaweit beim Ausscheiden von Schutzflächen für die Biodiversität ebenfalls Schlusslicht. Es sind genau immer auch diese Kreise aus Hobby-Jägern mit ihrer Lobbyarbeit, die über die Politik, Medien und Gesetze seit Jahrzehnten dafür verantwortlich zu machen sind. Sie sind es, die zeitgemässe, ethische Tierschutzverbesserungen notorisch blockieren und den seriösen Tier- und Artenschutz sabotieren. Hobby-Jäger wehren sich regelmässig gegen mehr Nationalpärke in der Schweiz, weil es ihnen eben nicht um Natur, Biodiversität und Artenschutz oder Tierschutz geht, sondern darum, ihr perverses, blutiges Hobby zu pflegen.

Wussten Sie …

  • dass in der Schweiz unschuldige Jungwölfe liquidiert werden?
  • dass Hobby-Jäger bei der Beurteilung der Wildbretqualität lügen und dass verarbeitetes Wildfleisch laut der WHO wie Zigaretten, Asbest oder Arsen krebserregend ist?
  • dass laut Studie nirgendwo die Bleibelastung der Steinadler und Bartgeier höher ist, als in den Schweizer Alpen, wegen der Munition der Hobby-Jäger?
  • dass die Waidgerechtigkeit der Hobby-Jäger dem Tierschutzgesetz diametral widerspricht, eine Fata Morgana ist?
  • dass Jagd Krieg ist, wo man tierische Konkurrenten einfach liquidiert?
  • dass es unzählige illegale und nicht gekennzeichnete Hochsitze in unserer Natur gibt, die zum Teil so morsch sind, dass sie eine Gefahr für Kinder darstellen, Menschen zu Tode kommen können?
  • dass Jahr für Jahr unzählige Menschen durch Jägerwaffen getötet oder verletzt werden, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden?
  • dass in der Schweiz jährlich rund 120’000 völlig gesunde Rehe, Hirsche, Füchse, Murmeltiere und Gämsen meist sinnlos gekillt werden?
  • dass es wegen der Hobby-Jäger heute kaum mehr möglich ist, mit den Wildtieren in Harmonie zu leben, Wildtiere zu sehen?
  • dass Schrotladungen Hasen wie kleine Kinder aufschreien lassen und “geschossenen” Rehen und Hirschen die Innereien zerfetzen, damit sie auf der Flucht Spuren für die Nachsuche hinterlassen?
  • dass die Behauptung der Hobby-Jäger, die grausamen Wildtier-Massaker seien notwendig, um Tierbestände zu regulieren, wissenschaftlich widerlegt sind?
  • dass Hobby-Jäger offen zugeben, dass es bei der Jagd um die “Lust am Töten” und “die Freude am Beute-Machen” einer krankhaften Passion geht?
  • dass Hobby-Jäger keinen sechsten Sinn haben und dennoch regelmässig behaupten, sie schössen nur kranke und schwache Tiere, was natürlich in der Praxis nicht stimmt?
  • dass Hobby-Jäger ins Ausland zur Trophäenjagd fahren, fern aller Arten- und Jagdschutzbestimmungen, und dass es sogar Schweizer-Hobby-Jäger-Reiseveranstalter für solch debile Jagdvergnügen gibt?
  • dass die überwiegende Mehrheit keine legitimierten Berufsjäger sind, sondern die Jagd als Hobby-, Sport- und Freizeitvergnügen ausüben, was nicht sittlich ist und eigentlich dem Tierschutzgesetz widerspricht?
  • dass 99,07 % der zivilisierten Menschen in der Schweiz keine Hobby-Jäger sind, also nur 0,3 % Hobby-Jäger Freude an diesen blutigen Aktivitäten haben?
  • dass diese Wildtierkiller nicht anhand wissenschaftlicher Rechtfertigungen jagen?
  • dass geschützte Arten eigentlich nicht ins Jagdrecht gehören, weil Hobby-Jäger mit dem Artenschutz überfordert sind und immer wieder auf der Roten Liste stehende Tiere, wie Luchs, Wolf, Feldhase, Rebhuhn, Wachtel, usw., aus Spass abschiessen?
  • dass Hobby-Jäger bestimmte Tierarten gezielt dezimieren, um keine Konkurrenz zu haben, für ihr widernatürliches Verhalten (Fuchs, Luchs, Wolf, Greifvögel, usw.)?
  • dass das Wild stirbt, bevor der Hobby-Jäger auch nur einen einzigen Schuss abgeben kann, es dies zu verhindern gilt und das wohl der zentrale Gedanke der Hege und Pflege sowie Jagdplanungen ist?
  • dass bei den Wildschweinen (und Füchsen) normalerweise nur die Leitbache Junge bekommt, aber aufgrund ihres Abschusses alle weiblichen Tiere innerhalb der Rotte sich fortpflanzen und wir auch deshalb eine Wildschweinschwemme haben?
  • dass die Weidetiere – Hirsche, Rehe, usw. – ursprünglich hauptsächlich tagaktiv auf Feldern und Wiesen lebten, wie Ziegen, Schafe, Kühe, usw., und nicht im Wald?
  • dass der Wolf für die Gesunderhaltung der wilden Huftiere langfristig lebenswichtig ist, weil er zum Beispiel mit unglaublicher Präzision kranke oder schwache Tiere erbeutet und dadurch den Hobby-Jägern hoch überlegen ist?
  • dass Füchse nach der sinnlosen Jagd meist im Abfall landen?
  • dass Füchse heute hauptsächlich gejagt werden, damit es mehr Hasen, usw. für die Hobby-Jäger in der Bratpfanne hat? Dass sich der Fuchs aber zu über 90 % nicht von Hasen ernährt, einen gesunden Hasen nie erwischt?
  • dass man gegen Hobby-Jäger im Tierschutz nicht nur mit Sanftmut, Strassenfesten, Gebetsketten, usw. vorgehen kann (auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil)?
  • dass Hobby-Jäger mit dem Jägerlatein eine respektlose Verhöhnung von Lebewesen betreiben?
  • dass es verpönt ist, Hochwild an der Fütterung oder während der Paarungszeit zu erschiessen, der Hobby-Jäger aber keine Skrupel hat, dies beim Beutekonkurrenten Fuchs zu tun?
  • dass in manchen Kantonen Hobby-Jäger nur des zarten Fleisches eines Jungtieres wegen auf die Jagd gehen?
  • dass Hobby-Jäger trächtige Mutterkühe vor ihren Jungtieren erschiessen oder nur Jungtiere während der Aufzuchtzeit (Nach-Sonderjagd)?
  • dass Hobby-Jäger die Umwelt, Natur, Mensch und Tier mit ihrer Munition vergiften?
  • dass Bestialität, Barbarei, Grausamkeit, Blutvergiessen und sinnlose Qualen kein Kulturgut sein können in einer zivilisierten Gesellschaft?
  • dass Hobby-Jäger jährlich rund 10’000 Rehkitze erschiessen?
  • dass Hobby-Jäger im strengen Winter hungernde Tiere mit Futter anlocken, nur um sie hinterhältig und feige erschiessen zu können?
  • dass Hobby-Jäger scharf gemachte Hunde in Höhlen hetzen, um Füchse und Dachse zu eliminieren (Baujagd)?
  • dass Hobby-Jäger friedliche Lebewesen in Kastenfallen locken, in denen sie unter Umständen tagelang leiden und auf ihren Killer warten müssen oder den Tieren oft einen stundenlangen Todeskampf bereiten (Fallenjagd)?
  • dass Hobby-Jäger friedliche Wildtiere beim Schlafen oder Sonnen feige mit hochmodernen Präzisionswaffen aus dem Hinterhalt meucheln oder verletzen?
  • dass Hobby-Jäger Auszeichnungen, Fellmärkte, Preisverleihungen für den Trophäenkult, Trophäenschauen, Pelzhandel, usw. unterstützen?
  • dass Hobby-Jäger minderjährigen Schulkindern Schusswaffen in die Hände drücken und mit ihnen das Töten üben?
  • dass Hobby-Jäger ihre qualvollen Taten oft in der Einsamkeit ausführen, was Tierquälereien fördert?
  • dass Hobby-Jäger viele Wildtiere nur schwer verletzen und die Opfer oft stundenlang unter enormen Qualen und Angst leiden, bis ein Schweisshund sie findet und sie erschossen werden?
  • dass Hobby-Jäger (ausser der Vivisektion) den Tieren am meisten Qualen und Missbrauch zufügen, auch durch die Art des Tötens?
  • dass die jägerliche Tier- und Naturliebe sich nicht am Dasein des geliebten Objekts erfreut, sondern vielmehr darauf abziehlt, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und darin gipfelt, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen?
  • dass Hobby-Jäger Verbissschäden geradezu fördern durch den Jagddruck, insbesondere auf Beutegreifer wie Fuchs, Luchs und Wolf?
  • dass Hobby-Jäger für asoziales, unethisches und unchristliches Verhalten Tür und Tor öffnen?
  • dass Hobby-Jäger der Bevölkerung normale natürliche Tierbeobachtungen und Interaktionen vorenthalten?
  • dass es kein grösseres und mit Munition verseuchtes Quälprodukt gibt als Wildbret?
  • dass es schweizweit keine einheitliche Regelung gibt, was Sehtest, Schiesspraxis, usw. der Hobby-Jäger betrifft?
  • dass es keinen psychologischen Wesenstest für Hobby-Jäger gibt?
  • dass es kein Alkoholverbot gibt für Hobby-Jäger, wenn sie mit ihren Waffen auf Tiere schiessen?
  • dass Hobby-Jäger in schulische Einrichtungen eindringen, um ihr Jägerlatein und ihre Gewalt den Kindern aufzuschwätzen?
  • dass ein Gericht in Bellinzona unlängst bestätigt hat, dass Jagdvereine praktisch alles, was grausam, unnötig und herzlos ist, fördern?
  • dass der Verein «Jagd Schweiz» in erster Linie Respektlosigkeit und eine Gewaltkultur kultiviert – genau das Gegenteil, wonach ein kultivierter Mensch in unserer Gesellschaft streben sollte.
  • dass allein im Kanton Graubünden jedes Jahr über 1’000 Anzeigen und Bussen gegen Hobby-Jäger verhängt werden?

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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