Kino Tipp: Die Spur
Spannender Thriller über eine Mordserie an den Jägern eines Dorfes, für die eine leidenschaftliche Vegetarierin verdächtigt wird.
In einem abgelegenen Dorf an der polnisch-tschechischen Grenze lebt die pensionierte Brückenbau-Ingenieurin Janina Duszejko (Agnieszka Mandat) zurückgezogen mit ihren Hunden.
Von den anderen Bewohnern wird die leidenschaftliche Vegetarierin als völlig exzentrisch abgestempelt.
Mysteriöse Mordserie an Hobby-Jägern
Immer wieder gerät sie vor allem mit den Männern des Ortes in Streit, die begeisterte Hobby-Jäger sind. Als eines Tages Janinas geliebte Vierbeiner verschwinden, ist die Rentnerin wie vor den Kopf gestossen. Doch dann beginnt eine mysteriöse Mordserie.





Spuren wilder Tiere an den Tatorten
Die Opfer gehören allesamt zu Janinas ärgsten Widersachern. Bald gerät die Rentnerin unter einen schlimmen Verdacht. Doch was hat es mit den Spuren wilder Tiere auf sich, die in der Nähe der Leichen gefunden werden? Da ihr niemand glauben will, muss Janina auf eigene Faust ermitteln …
Der Film basiert auf dem Roman «Der Gesang der Fledermäuse» von Olga Tokarczuk (Nobelpreisträgerin 2018) und thematisiert die Gewalt der Hobby-Jagd auf eindrückliche Weise.
Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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