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Umwelt & Naturschutz

Bergwaldprojekt sucht Freiwillige für 2022

Das Bergwaldprojekt sucht Freiwillige für Einsätze in Schweizer Wäldern. Ziel ist die Pflege und Erhaltung bedrohter Bergwaldgebiete.

Redaktion Wild beim Wild — 19. Januar 2022

Forstliche Laien gehen in den Bergwald und leisten Freiwilligenarbeit.

Begleitet von Fachleuten bauen sie Zäune um junge Bäume, damit diese gross und stark werden können, erstellen Dreibeinböcke, um Schneekriechen einzudämmen, säubern Weiden von Sträuchern, um die Weideflächen wieder nutzbar zu machen und vieles mehr: Das ist das Bergwaldprojekt.

Jährlich helfen über 2’000 Freiwillige tatkräftig mit, die Bergwälder und die Kulturlandschaft im Berggebiet stark und vielfältig zu erhalten. Sie unterstützen die lokalen Forstdienste dabei, Arbeiten zu erledigen, die sonst liegen bleiben würden. Denn der Klimawandel verursacht Mehrarbeit, die von den Forstdiensten allein kaum mehr bewältigt werden kann.

«Die Kombination von Profis und Laien ist wahnsinns spannend», findet der Revierförster Thomas Tschuor von Soazza GR. Die Gemeinde ist langjähriger Projektpartner vom Bergwaldprojekt und schätzt die Zusammenarbeit mit Freiwilligen aus allen Landesteilen, Berufsgruppen und Altersklassen.

Sagenhafte 90’000 Arbeitsstunden Freiwilligenarbeit konnten im 2021 durch das Bergwaldprojekt in der Schweiz geleistet werden.

Für das 2022 hat das Bergwaldprojekt wieder ein reichhaltiges Programm zusammengestellt. Sie können aus über 150 Projektwochen auswählen, wo und wann Sie sich für die Bergwälder und die Kulturlandschaft der Schweiz einsetzen möchten. Abermals wird an über 40 Orten der Schweiz gearbeitet: Neu können Sie auch in der Val Müstair GR einen Trockenstandort aufwerten helfen oder mit ihrer Familie in Glarus Süd den Schutzwald pflegen.

Packen Sie 2022 mit dem Bergwaldprojekt an: Stärken wir den Bergwald gemeinsam!

Interessierte können sich direkt über www.bergwaldprojekt.ch für eine Projektwoche anmelden.

Bei einem einwöchigen Arbeitseinsatz im Bergwald setzen sich Frauen und Männer von 18 bis 88 Jahren unter fachlicher Leitung für die Pflege und den Erhalt eines Schutzwalds oder einer Kulturlandschaft ein. Gemeinsam führen sie forstliche Arbeiten aus und vermehren ihr Wissen über die Natur und die ökologischen Zusammenhänge. Übernachtet wird dabei in einfachen Unterkünften im Einsatzgebiet, die Verköstigung ist regional, saisonal und biologisch. Auch Schulen und Unternehmen sind willkommen. Weitere Informationen dazu finden sich unter www.bergwaldprojekt.ch

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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