WIE MAN AGNIHOTRA DURCHFÜHRT
Jedermann und jede Frau kann Agnihotra ausführen. Tausende haben selbst erfahren, dass Agnihotra Stress reduziert, die Gedanken klarer werden, und der allgemeine Gesundheitszustand sich verbessert.
Agnihotra braucht eine Reihe spezieller organischer Materialien:
Gefäß:
Die Pyramide: Pyr kommt aus dem Griechischen und bedeutet Feuer; mid heisst Mitte. Die Pyramide war also ursprünglich ein Gefäss für Feuer in der Mitte. Im Falle der Agnihotra-Kupfer-Pyramide treten bestimmte Proportionen hinzu: vier Seiten (Kanten, Ecken) werden ergänzt durch drei abgestufte Flächen je Seite.

Für das Agnihotra ist eine Kupfer-Pyramide in vorgeschriebener Grösse nötig. Die Grösse ist 14,5 cm × 14,5 cm oben, 5,25 cm × 5,25 cm unten und 6,5 cm hoch. Die Pyramidenform des Behälters ist essenziell. Pyramidenkräfte sind bekannt dafür, dass sie elektromagnetische und kosmische Kräfte akkumulieren.
Vibratorische Effekte gewisser Metalle wie Kupfer oder Gold sind ebenfalls weitverbreitet bekannt. Wenn spezifische Substanzen in einer Kupfer-Pyramide verbrannt werden mit spezifischen Mantras bei exakter Zeit des Sonnenaufgangs/Sonnenuntergangs, dann ist garantiert, dass ein spezieller Effekt resultiert.
Kupfer steht im periodischen System der Elemente in der Mitte. In der Astrologie/Alchemie wird Kupfer dem Planeten Venus zugeordnet. Sein Atom zeigt strukturell Analogien zur Pyramidenform, sodass eine (harmonische) Resonanz zwischen makrokosmischer und mikrokosmischer Struktur besteht. Diese Resonanz verstärkt die (physikalisch messbaren) Schwingungseffekte während der Feuer-Zeremonie. Schliesslich steht Kupfer als Essenz des Mineralreiches, welches das nächste, das Pflanzenreich, nährt:
DIE BESTANDTEILE AUS DEM PFLANZENREICH
Die Pflanzen kommen entwicklungsgeschichtlich aus dem Meer und haben in Millionen von Jahren den ganzen Planeten erobert. Sie haben sogar die Zusammensetzung der Erdatmosphäre so geändert, dass wir Menschen hier leben können. Alle Beigaben im Agnihotra haben im Kern eine starke medizinale Eigenschaft.
Reis:

Für Agnihotra sollten nur ganze Körner Reis, wenn möglich unpolierter oder brauner Vollkornreis, verwendet werden. Wenn die Reiskörner zerbrochen sind, bleibt vielleicht die chemische Analyse dieselbe – aber die feine energetische Struktur ist unterbrochen; deswegen besagt die alte Wissenschaft der Bioenergie, dass solche Reiskörner nicht für das heilende Agnihotra-Feuer benützt werden sollten.
Reis ist im Wesen eine solare Pflanze, im Wasser-Feuer geboren. Sie vereinigt diese Polaritäten in sich und nach der asiatischen Lehre von Yin und Yang ist Reis völlig ausgeglichen. Wohl auch aus diesem Grunde ist es in etlichen Ländern (u.a. in Italien) Brauch, Reis über Hochzeitspaare zu streuen. Der Reis repräsentiert auch die Frucht-Qualität, die Essenz des Pflanzenreichs. Ideal ist es, wenn man für Agnihotra, Naturreis verwendet, da dieser noch keimfähig ist.
DIE BESTANDTEILE AUS DEM TIERREICH
Ghee (gereinigtes Butterfett):

Auch ausgelassene Butter (Ghee) wurde zur Entgiftung eingesetzt; im Rahmen des Ayurveda wird Ghee heute noch zu Heilzwecken verwandt. Mythologisch spielt Butter eine grosse Rolle: Da ist der Hindu-Kindgott „Gopala-Krishna” im Krabbel-Alter, der seiner Gott-Mutter trotz strengen Verbotes die frische Butter stibitzt.
Und die Himmelsgöttin Nut, die als Kuh dargestellt und deren sternenübersäter Bauch für die alten Ägypter durch das Firmament symbolisiert wurde. Da ist die Rede von der Milchstrasse und der Sage, dass der Kosmos dadurch entstand, dass ein unachtsames Götterkind Milch verschüttete.
Und letztlich der vedische Mythos, dass im Kampf zwischen den polaren Mächten der Götter und Dämonen das «Milchmeer» (die Schöpfung) so lange gequirlt würde, bis dessen Essenz (Amrita) herausgearbeitet sei.
Das Ghee, welches dem Feuer geopfert wird, reinigt die Atmosphäre und verbreitet eine angenehme Fragrance.
Die bösartigen, negativen Effekte der chemischen und giftigen Umweltgase in der Atmosphäre werden mit der Beigabe des reinen Kuhghees aufgehoben.
Laut den Veden ist Kuhghee die wichtigste und essenziellste Beigabe in der Ausführung von Agnihotra.
Kuhmilch ist eine Mischung aus 101 verschiedenen Substanzen. In den Proteinen der Kuhmilch sind 19 Aminosäuren , im Butter 11 Fettsäuren, 6 Vitamine, 8 Enzyme, 25 Mineralien, 2 Zucker, 5 Phosphor-Komponenten, 14 Stickstoffhaltige Substanzen und vieles mehr.
Wenn man Agnihotra wie beschrieben ausführt, entwickeln sich 4 verschiedene bisher festgestellte Gase: 1. Ethylenoxid, 2. Propylenoxid, 3. Formaldehyd, 4. Butapropiolactone.
Unmittelbar nach der Beigabe des Ghees wird Acetylen produziert, die Energie der grossen Hitze, welche die verschmutzte Luft in der unmittelbaren Umgebung anzieht und reinigt. Agnihotra wirkt im Umkreis von ca. 1,5 km und 12 km nach oben.
Die Düfte, welche beim Verbrennen des Ghees entstehen, haben die wunderschöne Kapazität, geistige Spannungen sowie Krankheiten zu lösen.
Ohne reinen Kuhghee kann man kein Agnihotra ausführen!
Getrockneter Kuhdung:

Für das Agnihotra-Feuer wird getrockneter Kuhdung verwendet. Kuhdung ist ein Heilmittel. In allen alten Kulturen wird Kuhdung bei der Bekämpfung einer ganzen Reihe von Krankheiten verwendet, zum Beispiel bei den in Nord- und Südamerika lebenden Indianern, in Skandinavien, Asien, Afrika. In Büchern über europäische Volksmedizin finden sich viele Hinweise auf Kuhdung als Heilmittel.
Kuhdung von einer glücklichen, biologisch ernährten Mutterkuh eignet sich am besten für Agnihotra. Kuhdung enthält Menthol, Ammoniak, Phenol, Indol, Formalin und speziell die Fähigkeit, Pathogene zu eliminieren.
In Erdzonen mit Regenzeiten, wo der Kuhdung nicht ganz trocknen kann, werden als Hilfe für die Entfachung des Feuers auch folgende fünf Yagna Holzarten verwendet: Vata (Banyan Tree) – Ficus Bengalnensis, Audumbara – Ficus Glometra, Palaash – Butea Prondosa, Peepal – Ficus religiosa und Bel – Aegle mamelos. Fingerdicke, trockene Zweige dieser medizinalen Hölzer werden zusammen mit dem Kuhdung verbrannt.
Von alters her wird Kuhdung z. B. in Indien auch als Baumaterial und Heilmittel eingesetzt, wegen seiner reinigenden, antibakteriellen und desinfizierenden Wirkung (Penicillin ähnliche). Seine Eigenschaft, radioaktive Strahlungen zu reduzieren, fasziniert ebenfalls!
Im Kuhdung begegnen wir einer Mischform von Pflanzen- und Tierreich. Einerseits enthält er noch ursprüngliches Pflanzenmaterial, andererseits sind diesem Material Informationen aufgeprägt. In alten Büchern für Volksmedizin wird Kuhdung als eine Substanz mit entgiftender Wirkung beschrieben. In einfachen Medizin-Stationen in der sog. 3. Welt soll deswegen mit Wasser verdünnter Kuhdung auch heute noch zur Reinigung des Fussbodens benutzt werden.
WIE MAN DAS FEUER BEREITET:
Das Feuer wird ein paar Minuten vor der Agnihotra-Zeit mit Kuhdung vorbereitet, innerhalb des Pyramidenbehälters.
Gebrauchen Sie keine Feuerzeuge! Am besten geht es mit einer Kerze. Teile des getrockneten und mit Ghee bestrichenen Kuhdungs werden auf dem Pyramidenboden so arrangiert, dass die Luft gut zirkulieren kann und eine gute Verbrennung möglich ist. Das Feuer sollte zum Zeitpunkt des Agnihotras voll entfacht sein.
Die Heiligkeit des Feuers ist der menschlichen Seele offenbar tief eingeprägt. Es gibt wohl kaum einen Kult auf der Erde, der nicht das Feuer auf seine Weise verehrt hätte.
Am lebendigsten scheint diese Tradition noch in den Hindu-Tempeln zu sein: Täglich wird von den Brahmanen in den Pujas die sakrale Flamme entzündet.

Agnihotra:
Singen Sie genau zu Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang das erste Mantra und geben Sie dann die erste Portion Reis ins Feuer nach dem Wort Swaha.
Singen Sie dann das zweite Mantra und geben Sie die zweite Portion Reis ins Feuer nach dem Wort Swaha.
Versuchen Sie, bei jedem Agnihotra so viele Minuten wie möglich ruhig beim Feuer zu verweilen, um den Frieden, die heilenden Schwingungen aufzunehmen. Leeren Sie ihren Geist und verweilen Sie ruhig. Atmen Sie.
Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass ein höherer Wert und eine höhere Intensität an Alpha-Wellen im Gehirn vorhanden sind, ein hervorragendes Zeichen.
Was man beim Praktizieren von Agnihotra über Mantren wissen sollte:
Schwingungen existieren überall. Wenn man es genauer betrachtet, besteht alles letztlich bloss aus Schwingungen. Wo es Schwingungen gibt, da gibt es auch Töne. Wenn wir diese Mantras singen, dann aktivieren die Laute, die wir aussprechen, spezielle Schwingungen, die dann eine bestimmte Atmosphäre schaffen oder bestimmte Wirkungen hervorrufen. So werden die gewünschten Resultate erzielt. Solche Schwingungen existieren für alles. So kann alles durch Mantras aktiviert, kontrolliert und verändert werden. Etymologisch gesehen bedeutet «Veden» Wissen. Die Veden setzen sich aus bestimmten Wortverbindungen zusammen, eben Mantras.
Die Veden geben dem Menschen eine Art Anleitung für ein glückliches Leben auf dem Planeten. Aus den Veden kennen wir Ayurveda, Yoga, Vasthu, vedische Astrologie, Mantras usw.
Wenn Mantras in Verbindung mit HOMA-Feuer gesungen werden, dann werden die Schwingungen der Mantras in der Pyramide und Asche eingeschlossen. Daher wird die Asche noch wirkungsvoller und dient als Basis für medizinische Anwendungen.
«Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort» (Johannes 1, Vers 1). Mit diesen Worten bezeugt die Bibel die ursprüngliche Macht des Klanges. Schon Alltagsworte erweisen sich mitunter als so mächtig, dass man deren Wirkung, einmal ausgesprochen, nicht mehr kontrollieren kann. Und häufig ist es die mit den Worten verbundene emotionale oder sonstige Energie, die diese unumkehrbare Wirkung entfaltet. So geht es beim Klang letztlich um Energie, die der Mensch vermittels des Wortes bzw. des Gesangs oder der Musik bewusst gestalten und richten kann.
Im Falle von Agnihotra werden dazu Keimsilben und besonders Mantren benutzt. Mantras sind originale Wörter in Sanskrit, welche ganz spezielle Vibrationen erzeugen zum Wohle des Geistes und der Atmosphäre. Sanskrit ist die Muttersprache aller Sprachen, aber es ist niemandes Muttersprache. Alle Sprachen beinhalten Wörter aus dem Sanskrit. Jedoch kein einziges Wort von irgendeiner Sprache ist im Sanskrit.
DIE BEIDEN KERN-MANTREN DES AGNIHOTRA
SURYAYA SWAHA, SURYAYA IDAM NA MAMA, PRAJAPATAJE SWAHA, PRAJAPATAJE IDAM NA MAMA.
Im übertragenen Sinne bedeutet das: Ich rufe den Geist der Sonne und ich rufe den Geist des Alleinigen Gottes. Dahinter stelle ich mich gänzlich zurück. (O Gott, alles ist dein, nicht mein)
Bei Sonnenuntergang:
AGNAYE SWAHA, AGNAYE IDAM NA MAMA, PRAJAPATAJE SWAHA, PRAJAPATAJE IDAM NA MAMA.
Im übertragenen Sinne bedeutet das: O Gott, alles ist dein, nicht mein (Ich opfere die Gaben Agni, Surya oder Prajapati. Das gehört nun Agni, Surya oder Prajapati. Es ist nicht mehr meins)
Damit das Feuer als Agnihotra zur Wirkung kommt, muss eines dieser Mantren zum dazu passenden Zeitpunkt gesungen oder rezitiert werden, da sonst die erforderliche Integration und Fokussierung der oben beschriebenen Elemente nicht zustande kommt. Die Opfergabe Reis/Ghee wird je 1 × nach dem Wort «Swaha» dem Feuer dargebracht.
Nachdem die Opferungen gemacht wurden, bitte das Feuer in der Pyramide nicht stören. Lassen Sie es von allein ausgehen und abkühlen. Agnihotra, zur exakten Zeit des Sonnenauf- und Sonnenuntergangs ausgeführt, aktiviert die Pyramide, welche anschliessend während des Tages konstant einen Strahl von Sonnenenergie anzieht. Das Gleiche geschieht abends, wo die Pyramide die Nacht über lunare und andere planetare Energien anzieht.
AGNIHOTRA IST DAS GRUNDLEGENDE YAJNYA (HOMA)

Die Schicht der nutzbaren Atmosphäre, die unsere Erde umgibt, ist sehr dünn. Verschmutzung der Umwelt durch Autos, durch Industrieabgase, Verschmutzung des Wassers, Lärmbelastungen, Störungen des Meereslebens durch Versenkung nuklearer Abfälle in den Meeren, die Auswirkung von Radioaktivität auf den menschlichen Körper, das wahllose Abholzen von Wäldern der Rohstoffe wegen, das wahllose Bohren in die Tiefen der Erde, um Rohstoffe für die moderne Industrie zu bekommen, der wahllose Einsatz von Pestiziden, Insektiziden, chemischen Düngemitteln, Spraydosen – all dies ruft schädliche Auswirkungen auf die Atmosphäre hervor.
Dies führt zu Belastungen unserer Psyche und zu häufigerem Auftreten von Krankheiten, von Nervosität und psychiatrischen Behandlungen.
Agnihotra ist ein Vorgang aus der Wissenschaft der Bioenergie, die durch die Veden gegeben wurde. Das Wort «Veden» bedeutet – wörtlich übersetzt – «Wissen» und leitet sich aus dem Sanskrit-Verb «vid» ab, was «wissen» bedeutet. Das englische Wort «wit» (Verstand, Geisteskraft) hat dieselbe Wurzel. Die Veden stellen die ältesten Wortkombinationen dar, die dem Menschen bekannt sind.
Die Veden beschreiben Agnihotra auch als einen Vorgang der Desinfektion. Wenn es regelmässig durchgeführt wird, schenkt Agnihotra sowohl der Atmosphäre als auch dem Durchführenden grosse Heilkräfte. Auf allen Kontinenten werden Naturheilmittel aus der Agnihotra-Asche hergestellt. Das ist der medizinische Aspekt der HOMA-Therapie.
Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind die Zeiten für Agnihotra. Sie können die Zeiten in manchen Kalendern finden, oder Sie können die nächste Wetterstation um Auskunft bitten. Oder hier selber berechnen lassen.
Die Agnihotra-Asche können sie in einem organischen Behälter sammeln. Agnihotra-Asche kann man gebrauchen, um Medizin für Mensch und Tier zu machen, oder einfach, um den Pflanzenboden zu düngen. In Südamerika wird die Asche auch Wunderasche genannt.
Ein grosses Feuer oder mehrere in der Gruppe verstärken den Heilungseffekt und produzieren eine grosse Quantität heilender Asche.
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