Zwetschgen: Das blaue Wunder
Die Zwetschge ist eine vielseitige Frucht, die in der Küche viel Spielraum lässt. Ihre blaue Farbe verleiht ihr nicht nur ein schönes Aussehen, sondern ist auch gesund.
Häufig wird die Zwetschge mit der Pflaume verwechselt.
Ganz so falsch ist das nicht, immerhin ist die Zwetschge eine Unterart der Pflaume und somit mit ihr verwandt. Beide Früchte gehören zur Familie der Rosengewächse. Trotzdem unterscheiden sich die beiden: Die Zwetschge enthält weniger Wasser und hat widerstandsfähigeres Fruchtfleisch, weshalb sie sich für Obstkuchen und fruchtige Desserts eignet.
Fellenberg ist Favorit
Schweizerinnen und Schweizer konsumieren pro Jahr durchschnittlich 1,5 Kilogramm Zwetschgen. Die Früchte liefern uns viele Schweizer Landwirtinnen und Landwirten. Im Waadtland sind die Zwetschgen am meisten zu Hause. Im Jahr 2022 wurden in der Schweiz auf insgesamt 14 Hektaren Zwetschgen und Pflaumen kultiviert, davon 48,50 Hektare im Kanton Waadt. Dicht darauf folgen die Kantone Basel Land und Basel Stadt mit gemeinsamen 47 Hektaren. Die beliebteste Zwetschgensorte ist die Fellenberg.
Die Zwetschgen im Detailhandel sind aber nicht nur von Schweizer Herkunft, sondern kommen auch aus dem Ausland – die meisten aus Deutschland. Weitere Importländer sind unter anderem Italien, Spanien und Ungarn. Im Jahr 2022 wurden 7’042 Tonnen Zwetschgen importiert.
Die blaue Farbe ist gesund
Das «blaue Wunder» hat seine Farbe vom wasserlöslichen Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Dieser Farbstoff verleiht Früchten nicht nur eine rote, violette oder blaue Farbe, sondern hat auch eine gesundheitliche Wirkung. Er wirkt antioxidativ und bindet freie Radikale. Die Zwetschge enthält ausserdem verschiedene Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium. Auf 100 Gramm enthält die Frucht nur etwa 45 Kalorien und liefert verschiedene Zuckerarten.
Da die Zwetschge einen süss-sauren Geschmack hat, passt sie zu allerlei Lebensmitteln. Mit der Frucht ist zum Beispiel schnell ein schmackhafter Kuchen oder ein Dessert gezaubert. Für einen Kompott oder eine Konfitüre eignet sie sich ebenfalls. Zwetschgen passen aber auch als Sauce oder Füllung zu Fleisch, beispielsweise zu Schwein oder Ente. Und als intensive Abrundung kann ein Zwetschgenlikör oder ein Vieille Prune daraus gezaubert werden.
| Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan. |
Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
Unterstütze unsere Arbeit
Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Jetzt spenden →