Jagdstreit kostet zwei Jagdhunden das Leben
In einer Luzerner Jagdgesellschaft brodelte es schon seit Jahren.
Ende 2021 eskalierte der Streit: Ein ehemaliger Hobby-Jäger, der aus der Jagdgesellschaft ausgeschlossen wurde, soll aus Rache zwei Jagdhunde getötet haben.
Rückblick
Vor über 20 Jahren trat der Angeklagte einer Luzerner Jagdgesellschaft bei. Bereits nach wenigen Jahren wurde er wegen jagdlicher Verfehlungen ausgeschlossen. 2020 verurteilte das Luzerner Kantonsgericht den heute 60-Jährigen wegen Störung des Jagdbetriebs.
Frische Blutspuren in der Garage
Die Hunde hatten das Jagdrevier verlassen und waren zum Bauernhof des Angeklagten gelaufen. Dieser habe die GPS-Ortung der beiden Halsbänder ausgeschaltet und die Hunde tödlich verletzt. Bei der Hausdurchsuchung wurden in der Garage frische Blutspuren eines Hundes gefunden.
Tierquälerei und Behinderung der Jagd
Die Staatsanwaltschaft Sursee schätzt den Wert eines ausgebildeten Luzerner Laufhundes auf mindestens 5’000 Franken. Der Beschuldigte muss eine Busse von 8’000 Franken sowie die Verfahrenskosten bezahlen, laut PilatusToday. Mehr zum Thema Kriminalität und Jagd.
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