27.09.2026, 15:12

Suchen

Tierwelt

Hunde und Fasnacht: Kein Plausch für die Fellnasen

Fasnachtsumzüge sind für Hunde Stress pur. Laute Musik und Menschenmassen können bei Vierbeinern Angst auslösen. Hunde gehören nicht an Umzüge.

Redaktion Wild beim Wild — 8. Februar 2023

Die Umzugswagen für die Fasnacht stehen in den Startlöchern. Leider sieht man an solchen Umzügen immer wieder Hundehalterinnen und -halter, die ihre Vierbeiner in das laute Getümmel mitbringen. Für die Haustiere ist dies kein Plausch.

Das empfindliche Hundegehör

Hunde hören um ein Vielfaches besser als wir. Während das menschliche Gehör Geräusche ab 20 Hertz erfasst, können Vierbeiner eine Frequenz von 15 bis 50’000 Hertz vernehmen.

Überall lauern Verletzungsgefahren

Abgesehen vom akustischen Stress könnten die Tiere in den Menschenansammlungen versehentlich getreten werden. Auf dem Boden liegende Scherben bergen ein grosses Verletzungsrisiko für die Hundepfoten.

Finger weg von Verkleidungen

«Die Vermenschlichung des Tieres durch absurde Kostümierung ist nicht artgemäss. Indem wir versuchen, Tiere optisch zu verwandeln, ignorieren wir ihr Recht auf Würde», sagt Janine Cirini von VIER PFOTEN Schweiz. Mehr zum Thema Tierrechte.

Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

Unterstütze unsere Arbeit

Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

Jetzt spenden →