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Kunterbunt

Helsinki setzt auf vegetarische Verpflegung

Das Rathaus von Helsinki serviert künftig vegetarische Gerichte, Hafermilch und fair gehandelten Kaffee. Die Hauptstadt setzt auf klimafreundliche Ernährung.

Redaktion Wild beim Wild — 14. November 2021

Vegetarische Gerichte, Hafer- statt Kuhmilch, fair gehandelter Kaffee: Das Rathaus von Helsinki setzt künftig auf klimafreundliche Lebensmittel.

Kein Fleisch mehr bei Veranstaltungen

Das Rathaus von Helsinki will dem Klima zuliebe künftig bei Seminaren, Personalsitzungen, Empfängen und anderen Veranstaltungen kein Fleisch mehr auftischen. Um den CO2-Fussabdruck der finnischen Hauptstadt zu verringern, würden ab Januar vegetarische Gerichte und lokaler Fisch aus nachhaltiger Zucht angeboten, sagte die Kommunikationsdirektorin der Stadtverwaltung, Liisa Kivelä. Von der Speiseplanänderung ausgenommen würden von der Stadt betriebene Schulen und Kantinen.

Bei bestimmten ranghohen Visiten oder ähnlichen Veranstaltungen, die von Bürgermeister Juhana Vartiainen oder Topfunktionären organisiert würden, sei eine Abweichung von der Regel ebenfalls möglich. Vorschrift sei künftig auch, dass Kaffee, Tee oder bei einschlägigen Events angebotene Nahrungsmittel wie Bananen aus fairem Handel stammen müssten. Hafermilch werde herkömmliche Milch ersetzen, Snacks und Getränke dürfen nicht länger in Einwegverpackung gereicht werden.

Fleischkonsum in Finnland rücklaeufig

Die Stadtverwaltung gab an, die Massnahme sei Teil gross angelegter Bemühungen mit dem Ziel, die Klimaauswirkungen von Lebensmitteln zu reduzieren und den Umfang der von der Stadt genutzten natürlichen Ressourcen zu verringern.

Nach Angaben des finnischen Instituts für natürliche Ressourcen ist der Fleischkonsum in dem Land mit rund 5,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern aber zwei Jahre in Folge gesunken. Immer mehr Menschen greifen bei Heisshunger auf Burger, Würstchen und Hackfleisch zu pflanzlichen Alternativen.

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