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Mundo animal

Iniciativa por la Biodiversidad: necesidad de actuar en Suiza

Über 100 Forscherinnen und Forscher zeigen sich besorgt über die Biodiversität in der Schweiz. Über ein Drittel der Arten und mehr als die Hälfte der Lebensraumtypen seien bedroht.

Redaktion Wild beim Wild · 25. August 2024

Über 100 Forscherinnen und Forscher haben sich in einer Stellungnahme besorgt über die «beunruhigende Lage der Biodiversität in der Schweiz» gezeigt.

Mit raschen und griffigen Massnahmen solle deren Schutz und Förderung gesichert und verstärkt werden. Das Volk stimmt am 22. September über die Biodiversitäts-Initiative ab.

Trotz einzelner Erfolge reichten die bisherigen Bemühungen und Massnahmen der verschiedenen Akteure nicht aus, um die dringend notwendige Trendwende einzuleiten, heisst es in der Stellungnahme, die am Sonntag veröffentlicht wurde. «Für den Schutz der Lebensgrundlagen müssen die Artenvielfalt und die Qualität der Lebensräume nachhaltig gesichert und gefördert werden.»

Viele Arten und Lebensräume bedroht

Zu den 102 Unterzeichnenden der Stellungnahme gehören unter anderem Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Die auf Biodiversität spezialisierten Forscherinnen und Forscher beobachten demnach, dass sich die Lebensbedingungen vieler Arten und Lebensräume in der Schweiz weiterhin verschlechtern würden.

«Über ein Drittel der Arten und mehr als die Hälfte der Lebensraumtypen sind bedroht», heisst es weiter. Zu den Hauptfaktoren, die die Biodiversität beeinträchtigen, zählten unter anderem Mikroverunreinigungen, der Verlust von Lebensräumen sowie die Auswirkungen des Klimawandels.

Es bestehe entschlossener Handlungsbedarf in allen Lebens- und Naturräumen, in Gewässern, im Kulturland, im Wald und in Siedlungen und damit in verschiedensten Lebens-, Wirtschafts- und Politikbereichen. Mehr ökologisch wertvolle und langfristig geschützte Flächen, weniger schädliche Einträge und verstärkte Klimaschutzmassnahmen seien notwendig, um eine umfassende Trendwende herbeizuführen.

Die Umweltorganisationen verlangen schon lange ohne Erfolg den Abbau biodiversitätsschädigender Subventionen. Damit liessen sich locker ansehnliche Summen für den Biodiversitätsschutz umdisponieren. Die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL hat 160 solcher schädlichen Subventionen aufgelistet. Sie ergeben zusammen 40 Milliarden Franken pro Jahr.

Acción de participación: Exigid a vuestro municipio, debido a la catastrófica política del consejero federal Albert Rösti (SVP), una solicitud de condonación de los impuestos federales y cantonales a raíz de la reciente autorización del abatimiento de lobos en Suiza. Podéis descargar la carta modelo aquí: https://wildbeimwild.com/ein-appell-fuer-eine-veraenderung-in-der-schweiz/

Más sobre el tema de la caza de afición: Las evidencias científicas se recogen en el resumen Estudios sobre los efectos de la caza recreativa.

La posición de la IG Wild beim Wild: La IG Wild beim Wild rechaza la caza recreativa. Nuestro modelo es cantón de Ginebra, que desde 1974 se las arregla sin caza recreativa: sin temporadas de caza, sin perros de caza, sin batidas, sin puestos elevados, sin el maltrato animal ni la criminalidad que en otros lugares forman parte de la temporada de caza. Lo que allí funciona desde hace más de cincuenta años refuta cualquier documento de posición de JagdSchweiz. Una asociación que basa su política en afirmaciones que ella misma desmiente en sus propios documentos no es una organización especializada, sino una fábrica de desinformación.

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