Irreführende Aussagen von JagdSchweiz-Chef Clavadetscher
In Nunningen filmten Aktivisten eine Treibjagd. Mehrere Rehe flüchteten dabei offenbar ins Dorf. Tierschützer sprechen von Tierquälerei – David Clavadetscher vom militanten Verein Jagd Schweiz weist die Kritik zurück.
Von aussen wirkt die Hobby-Jagd gerne wie ein geordnetes Ritual: Männer und Frauen in Grün, eingespielte Abläufe, angebliche Präzision und traditionelles Wissen.
Wenn man den Worten von David Clavadetscher, Geschäftsführer von Jagd Schweiz, lauscht, könnte man beinahe glauben, die Hobby-Jagd sei ein harmonischer, sicherer und beinahe schon sanfter Eingriff in die Natur.
Doch wer genauer hinschaut und wer wissenschaftliche Erkenntnisse, dokumentierte Vorfälle und reale Erfahrungen ernst nimmt, erkennt: Ein grosser Teil dieser Darstellung ist schlicht nicht haltbar. Und manchmal sogar das Gegenteil der Realität.
„Die Treibjagd ist eine geregelte, ruhige Jagd“ – Wunschdenken statt Wirklichkeit
Clavadetscher betont in einem Beitrag von 20min.ch, Treibjagden seien „ruhig“ und „kontrolliert“. Nur: Für die Tiere ist daran rein gar nichts ruhig.
Die Wildtierforschung ist klar: Treibjagden – insbesondere mit Hunden – gehören zu den stärksten Stressoren, denen Rehe und anderes Wild ausgesetzt werden können. Messbare Ausschläge der Stresshormone, panische Fluchtreaktionen, Orientierungsverlust und Verletzungsrisiken sind wissenschaftlich dokumentiert. Stresshormone beeinflussen überlebensbedingte Prozesse: Cortisol und Adrenalin beeinflusst den Stoffwechsel, erhöhte Aktivität vor dem Schuss kann bereits Veränderungen in Muskeln hervorrufen, wodurch Fleischqualität negativ beeinflusst wird. Treibjagd-Wild zeigt bis zu 10-fach höheres Cortisol als Tiere aus ruhigem Ansitz. Wild aus Treibjagd zeigt höhere Lipidoxidation, teilweise helleres Fleisch. Hinweis auf Stress vor dem Tod. Starke Flucht/Stress → Glykogenabbau → riskante pH-Werte (DFD-Fleisch).
Wenn ein Reh in höchster Todesangst durch Wälder, über Wiesen und gelegentlich sogar bis in Dörfer rennt, weil bellende Hunde und bewaffnete Treiber Druck ausüben, dann ist das vor allem eines: Stress pur. Ein Prozess, der nichts mit Ruhe, sondern viel mit Angst, Erschöpfung und Überlebensinstinkt zu tun hat.
Dass Clavadetscher diese Fakten ignoriert und stattdessen eine „ruhige Jagd“ beschwört, ist nicht nur Verharmlosung, es ist ein Versuch, die gesellschaftliche Debatte zu entkräften, bevor sie überhaupt beginnen darf.
Die IG Wild beim Wild hat schon vor 15 Jahren Treibjagden mit Autos und Handys der Hobby-Jäger in Graubünden während der Sonderjagd im Schnee dokumentiert. Schreckliche Bilder, die man ein Leben lang nicht mehr vergisst. Vieles, was da geschah, war sogar illegal und einfach nur bestialisch.
„Wild flüchtet nicht ins Dorf“ – Eine Behauptung gegen jede Erfahrung
Die Aussage, Wild flüchte wegen der Hobby-Jagd nicht in Siedlungen, ist derart pauschal, dass sie fast zynisch wirkt. Denn die Realität sieht anders aus: Immer wieder gelangen Rehe, Hirsche und Wildschweine unter Jagdstress in bewohnte Gebiete. Nicht, weil sie das wollen, sondern weil ihnen im Wald buchstäblich die Luft abgeschnitten wird. Dabei überqueren sie mit Jagdhunden im Schlepptau Strassen und verursachen viele Verkehrsunfälle.
Ob in der Schweiz, in Frankreich oder in Deutschland: Überall sind Fälle dokumentiert, in denen Wildtiere in Gärten, Hinterhöfen oder sogar Schularealen auftauchen, weil sie bei Treibjagden in Panik geraten. In einem dicht besiedelten Land wie der Schweiz ist das kein Wunder: Wenn der Wald klein ist, die Jagdtrupps gross und die Hunde schnell, bleibt dem Tier nur, wohin es eben kann, auch wenn das durch ein Wohnquartier führt.
Clavadetschers Aussage widerspricht nicht nur wissenschaftlichen Erkenntnissen über Fluchtverhalten, sie widerspricht einmal mehr auch dem gesunden Menschenverstand.
„Die Jäger schiessen nicht einfach daneben“ – Die Statistik sagt etwas anderes
Die wohl hartnäckigste Erzählung der Jagdlobby lautet: Hobby-Jäger seien hochpräzise und Fehlschüsse seien praktisch ausgeschlossen.
Doch die Realität ist nüchterner und für die Tiere grausamer: Wundschüsse sind ein integraler Bestandteil der Jagdpraxis. Selbst unter optimalen Bedingungen werden Tiere regelmässig nicht sofort tödlich getroffen, sondern verletzt, rennen weiter und leiden Minuten bis Stunden, manchmal Tage, bevor sie gefunden werden oder qualvoll verenden.
Hobby-Jäger wissen das. Behörden wissen das. Manche Kantone kalkulieren sogar pauschal zusätzliche Verluste ein, da sie genau wissen, dass nicht jedes beschossene Tier gefunden wird.
Vor diesem Hintergrund mutet Clavadetschers Aussage an wie ein Schutzschild: nicht faktisch begründet, sondern kommunikativ motiviert.
Denn wer zugibt, dass Tiere regelmässig angeschossen werden und flüchtend verbluten, müsste sich unweigerlich der Frage stellen: Ist diese tierquälerische Praxis im 21. Jahrhundert überhaupt noch zu rechtfertigen?
„In den letzten 20 Jahren gab es keinen Unfall mit Nicht-Jägern“ – Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge
Diese Aussage wird gerne hervorgeholt, wenn Kritik an der öffentlichen Sicherheit der Hobby-Jagd aufkommt. Doch die Wahrheit ist komplizierter und unbequemer.
Auch wenn einzelne Kategorien von Unfällen selten sind, so existiert eine lange Liste dokumentierter Zwischenfälle:
- erschossene Schafe, Pferde, Lamas, Kühe usw.
- getötete Hobby-Jäger durch andere Hobby-Jäger
- Selbstunfälle mit Waffen
- Querschläger in Gärten und Wohnzimmer
- verletzte oder tödlich getroffene Haustiere
- gefährliche Jagden in unmittelbarer Siedlungsnähe mit Kindern
- Schüsse auf Spaziergänger oder Mountainbiker
- Tödliche Familien- und Beziehungstragödien (Femizide) mit Jagdwaffen
„Es passiert nichts“ ist angesichts dieser Realität nicht nur falsch, es ist verantwortungslos.
„Man jagt im Herbst, wenn Jungtiere selbstständig sind“
Auch hier wird ein Bruchteil der Wahrheit präsentiert: Jungtiere sind im Herbst nicht mehr abhängig, je nachdem, wen man anfragt. Im Kanton Jura beginnt die Hobby-Jagd auf Rehe und Co. immer erst Anfang Oktober, weil die Mütter eben noch laktierend für die Jungtiere sind. In Graubünden beginnt das Gemetzel jedoch immer schon einen Monat früher. So herrscht in der ganzen Schweiz ein grosser tierquälerischer Flickenteppich für viele Tierarten und deren Jungtiere. Hobby-Jäger retten im Frühling medienwirksam Kitze vor dem Mähtod. Rund 10’000 Kitze pro Jahr schiessen sie ein paar Monate später hinterhältig und feige in den Rücken.
Gleichzeitig beginnt für Wildtiere die energiekritischste Zeit des Jahres.
Jagdstress bedeutet:
- erhöhte Herzfrequenz
- erhöhte Fluchtdistanzen
- erhöhter Kalorienverbrauch
- Risiko von Verletzungen und Orientierungslosigkeit
Was Clavadetscher verschweigt: Jede Flucht kostet Energie, die im Winter über Leben oder Tod entscheidet.
Die Jagd-Lobby verklärt – die Realität spricht eine andere Sprache
David Clavadetscher bemüht sich, die Hobby-Jagd als moderne, sichere und tiergerechte Praxis darzustellen. Doch seine Aussagen halten einer Überprüfung kaum stand. Sie beruhen auf einer Mischung aus Verharmlosung, Auslassung und Tradition, nicht auf Biologie, Ethologie oder Sicherheitsstatistik. Dies ist der miserablen Ausbildung zum Jagdschein und mangelnder Weiterbildung geschuldet. Immer wieder hört die IG Wild beim Wild von Hobby-Jägern, die nicht nur etwas von Biologie verstehen, dass die Jagdausbildung eine Schande sei.
Die Hobby-Jagd ist kein harmloses Hobby. Sie ist kein ruhiges Ritual. Sie ist kein stressarmes Ereignis für Wildtiere.
Sie ist eine Praktik, die Tiere in Panik versetzt, sie verletzt, sie tötet und dabei immer wieder auch Menschen und Haustiere gefährdet.
Die Öffentlichkeit hat Anspruch auf Ehrlichkeit. Und wer versucht, die Realität hinter einer grün eingefärbten Wohlfühlrhetorik zu verstecken, muss sich fragen lassen: Wessen Interessen stehen hier wirklich im Mittelpunkt? Die der Tiere oder die der Hobby-Jäger?
Naturkatastrophe Hobby-Jäger
In dem Durcheinander, in dem sich die Natur nach jahrzehntelanger Hege und Pflege der Hobby-Jäger befindet, ist der Anteil der bedrohten Arten in keinem Land der Welt so gross, wie in der Schweiz. Die Auftragskiller schaffen seit Jahrzehnten ein ökologisches Ungleichgewicht in der Kulturlandschaft mit teils dramatischen Folgen (Schutzwald, Krankheiten, landwirtschaftliche Schäden u. v. m.). Über ein Drittel der Pflanzen, Wildtiere und Pilzarten gilt als bedroht. Die Schweiz ist europaweit beim Ausscheiden von Schutzflächen für die Biodiversität ebenfalls Schlusslicht. Es sind genau immer auch diese Kreise aus Hobby-Jägern mit ihrer Lobbyarbeit, die über die Politik, Medien und Gesetze seit Jahrzehnten dafür verantwortlich zu machen sind. Sie sind es, die zeitgemässe, ethische Tierschutzverbesserungen notorisch blockieren und den seriösen Tier- und Artenschutz sabotieren. Hobby-Jäger wehren sich regelmässig gegen mehr Nationalpärke in der Schweiz, weil es ihnen eben nicht um Natur, Biodiversität und Artenschutz oder Tierschutz geht, sondern darum, ihr perverses, blutiges Hobby zu pflegen.
Wussten Sie …
- dass in der Schweiz unschuldige Jungwölfe liquidiert werden?
- dass Hobby-Jäger bei der Beurteilung der Wildbretqualität lügen und dass verarbeitetes Wildfleisch laut der WHO wie Zigaretten, Asbest oder Arsen krebserregend ist?
- dass laut Studie nirgendwo die Bleibelastung der Steinadler und Bartgeier höher ist, als in den Schweizer Alpen, wegen der Munition der Hobby-Jäger?
- dass die Waidgerechtigkeit der Hobby-Jäger dem Tierschutzgesetz diametral widerspricht, eine Fata Morgana ist?
- dass Jagd Krieg ist, wo man tierische Konkurrenten einfach liquidiert?
- dass es unzählige illegale und nicht gekennzeichnete Hochsitze in unserer Natur gibt, die zum Teil so morsch sind, dass sie eine Gefahr für Kinder darstellen, Menschen zu Tode kommen können?
- dass Jahr für Jahr unzählige Menschen durch Jägerwaffen getötet oder verletzt werden, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden?
- dass in der Schweiz jährlich rund 120’000 völlig gesunde Rehe, Hirsche, Füchse, Murmeltiere und Gämsen meist sinnlos gekillt werden?
- dass es wegen der Hobby-Jäger heute kaum mehr möglich ist, mit den Wildtieren in Harmonie zu leben, Wildtiere zu sehen?
- dass Schrotladungen Hasen wie kleine Kinder aufschreien lassen und “geschossenen” Rehen und Hirschen die Innereien zerfetzen, damit sie auf der Flucht Spuren für die Nachsuche hinterlassen?
- dass die Behauptung der Hobby-Jäger, die grausamen Wildtier-Massaker seien notwendig, um Tierbestände zu regulieren, wissenschaftlich widerlegt sind?
- dass Hobby-Jäger offen zugeben, dass es bei der Jagd um die “Lust am Töten” und “die Freude am Beute-Machen” einer krankhaften Passion geht?
- dass Hobby-Jäger keinen sechsten Sinn haben und dennoch regelmässig behaupten, sie schössen nur kranke und schwache Tiere, was natürlich in der Praxis nicht stimmt?
- dass Hobby-Jäger ins Ausland zur Trophäenjagd fahren, fern aller Arten- und Jagdschutzbestimmungen, und dass es sogar Schweizer-Hobby-Jäger-Reiseveranstalter für solch debile Jagdvergnügen gibt?
- dass die überwiegende Mehrheit keine legitimierten Berufsjäger sind, sondern die Jagd als Hobby-, Sport- und Freizeitvergnügen ausüben, was nicht sittlich ist und eigentlich dem Tierschutzgesetz widerspricht?
- dass 99,07 % der zivilisierten Menschen in der Schweiz keine Hobby-Jäger sind, also nur 0,3 % Hobby-Jäger Freude an diesen blutigen Aktivitäten haben?
- dass diese Wildtierkiller nicht anhand wissenschaftlicher Rechtfertigungen jagen?
- dass geschützte Arten eigentlich nicht ins Jagdrecht gehören, weil Hobby-Jäger mit dem Artenschutz überfordert sind und immer wieder auf der Roten Liste stehende Tiere, wie Luchs, Wolf, Feldhase, Rebhuhn, Wachtel, usw., aus Spass abschiessen?
- dass Hobby-Jäger bestimmte Tierarten gezielt dezimieren, um keine Konkurrenz zu haben, für ihr widernatürliches Verhalten (Fuchs, Luchs, Wolf, Greifvögel, usw.)?
- dass das Wild stirbt, bevor der Hobby-Jäger auch nur einen einzigen Schuss abgeben kann, es dies zu verhindern gilt und das wohl der zentrale Gedanke der Hege und Pflege sowie Jagdplanungen ist?
- dass bei den Wildschweinen (und Füchsen) normalerweise nur die Leitbache Junge bekommt, aber aufgrund ihres Abschusses alle weiblichen Tiere innerhalb der Rotte sich fortpflanzen und wir auch deshalb eine Wildschweinschwemme haben?
- dass die Weidetiere – Hirsche, Rehe, usw. – ursprünglich hauptsächlich tagaktiv auf Feldern und Wiesen lebten, wie Ziegen, Schafe, Kühe, usw., und nicht im Wald?
- dass der Wolf für die Gesunderhaltung der wilden Huftiere langfristig lebenswichtig ist, weil er zum Beispiel mit unglaublicher Präzision kranke oder schwache Tiere erbeutet und dadurch den Hobby-Jägern hoch überlegen ist?
- dass Füchse nach der sinnlosen Jagd meist im Abfall landen?
- dass Füchse heute hauptsächlich gejagt werden, damit es mehr Hasen, usw. für die Hobby-Jäger in der Bratpfanne hat? Dass sich der Fuchs aber zu über 90 % nicht von Hasen ernährt, einen gesunden Hasen nie erwischt?
- dass man gegen Hobby-Jäger im Tierschutz nicht nur mit Sanftmut, Strassenfesten, Gebetsketten, usw. vorgehen kann (auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil)?
- dass Hobby-Jäger mit dem Jägerlatein eine respektlose Verhöhnung von Lebewesen betreiben?
- dass es verpönt ist, Hochwild an der Fütterung oder während der Paarungszeit zu erschiessen, der Hobby-Jäger aber keine Skrupel hat, dies beim Beutekonkurrenten Fuchs zu tun?
- dass in manchen Kantonen Hobby-Jäger nur des zarten Fleisches eines Jungtieres wegen auf die Jagd gehen?
- dass Hobby-Jäger trächtige Mutterkühe vor ihren Jungtieren erschiessen oder nur Jungtiere während der Aufzuchtzeit (Nach-Sonderjagd)?
- dass Hobby-Jäger die Umwelt, Natur, Mensch und Tier mit ihrer Munition vergiften?
- dass Bestialität, Barbarei, Grausamkeit, Blutvergiessen und sinnlose Qualen kein Kulturgut sein können in einer zivilisierten Gesellschaft?
- dass Hobby-Jäger jährlich rund 10’000 Rehkitze erschiessen?
- dass Hobby-Jäger im strengen Winter hungernde Tiere mit Futter anlocken, nur um sie hinterhältig und feige erschiessen zu können?
- dass Hobby-Jäger scharf gemachte Hunde in Höhlen hetzen, um Füchse und Dachse zu eliminieren (Baujagd)?
- dass Hobby-Jäger friedliche Lebewesen in Kastenfallen locken, in denen sie unter Umständen tagelang leiden und auf ihren Killer warten müssen oder den Tieren oft einen stundenlangen Todeskampf bereiten (Fallenjagd)?
- dass Hobby-Jäger friedliche Wildtiere beim Schlafen oder Sonnen feige mit hochmodernen Präzisionswaffen aus dem Hinterhalt meucheln oder verletzen?
- dass Hobby-Jäger Auszeichnungen, Fellmärkte, Preisverleihungen für den Trophäenkult, Trophäenschauen, Pelzhandel, usw. unterstützen?
- dass Hobby-Jäger minderjährigen Schulkindern Schusswaffen in die Hände drücken und mit ihnen das Töten üben?
- dass Hobby-Jäger ihre qualvollen Taten oft in der Einsamkeit ausführen, was Tierquälereien fördert?
- dass Hobby-Jäger viele Wildtiere nur schwer verletzen und die Opfer oft stundenlang unter enormen Qualen und Angst leiden, bis ein Schweisshund sie findet und sie erschossen werden?
- dass Hobby-Jäger (ausser der Vivisektion) den Tieren am meisten Qualen und Missbrauch zufügen, auch durch die Art des Tötens?
- dass die jägerliche Tier- und Naturliebe sich nicht am Dasein des geliebten Objekts erfreut, sondern vielmehr darauf abziehlt, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und darin gipfelt, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen?
- dass Hobby-Jäger Verbissschäden geradezu fördern durch den Jagddruck, insbesondere auf Beutegreifer wie Fuchs, Luchs und Wolf?
- dass Hobby-Jäger für asoziales, unethisches und unchristliches Verhalten Tür und Tor öffnen?
- dass Hobby-Jäger der Bevölkerung normale natürliche Tierbeobachtungen und Interaktionen vorenthalten?
- dass es kein grösseres und mit Munition verseuchtes Quälprodukt gibt als Wildbret?
- dass es schweizweit keine einheitliche Regelung gibt, was Sehtest, Schiesspraxis, usw. der Hobby-Jäger betrifft?
- dass es keinen psychologischen Wesenstest für Hobby-Jäger gibt?
- dass es kein Alkoholverbot gibt für Hobby-Jäger, wenn sie mit ihren Waffen auf Tiere schiessen?
- dass Hobby-Jäger in schulische Einrichtungen eindringen, um ihr Jägerlatein und ihre Gewalt den Kindern aufzuschwätzen?
- dass ein Gericht in Bellinzona unlängst bestätigt hat, dass Jagdvereine praktisch alles, was grausam, unnötig und herzlos ist, fördern?
- dass der Verein «Jagd Schweiz» in erster Linie Respektlosigkeit und eine Gewaltkultur kultiviert – genau das Gegenteil, wonach ein kultivierter Mensch in unserer Gesellschaft streben sollte.
- dass allein im Kanton Graubünden jedes Jahr über 1’000 Anzeigen und Bussen gegen Hobby-Jäger verhängt werden?
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