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Jagd

Zug überrollt und tötet jungen Wolf

Ein Zug der Rhätischen Bahn hat am Donnerstagvormittag den 15.2.2018 zwischen Tamins und Trin im Kanton Graubünden einen Wolf überfahren. Dabei kam das Tier ums Leben.

Redaktion Wild beim Wild — 15. Februar 2018

Ein Zug der Rhätischen Bahn hat am Donnerstagvormittag den 15.2.2018 zwischen Tamins und Trin im Kanton Graubünden einen Wolf überfahren. Dabei kam das Tier ums Leben.

Jungtier des Calandarudels

Als ein Zug der Rhätischen Bahn (RhB) am Donnerstagvormittag zwischen Tamins und Trin unterwegs war, lief ein junger Wolf auf die Schienen. Dieser wurde vom Zug erfasst und getötet, wie die Standeskanzlei des Kantons Graubünden in einer Mitteilung schreibt. Mit grösster Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein Jungtier des letzten Jahres, wahrscheinlich vom Calandarudel, berichtet das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden.

Die Kollision sei umgehend gemeldet worden, das Tier von der Wildhut geborgen. Der Kadaver wurde zur weiteren Untersuchung dem pathologischen Institut der Uni Bern übergeben. Dort wird nun eine genetische Analyse vorgenommen.

Bereits 2013 Jungtier auf Gleisen getötet

Bereits 2013 wurde ein Jungtier aus dem Calanda-Rudel von einem Zug getötet. Der damals einjährige Wolf wurde am Lago Maggiore in der Gemeinde Gambarogno auf den Gleisen tot aufgefunden. Mehr zum Thema Wildtiere und Umwelt und Naturschutz.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier umfassende Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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