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Jagd

Schweizer bestellt Elefantenfuss als Trophäe

Ein Schweizer hat einen Elefantenfuss als Trophäe bestellt. Der Fall zeigt die Abgründe des Trophäenhandels und der Hobby-Jagd in Afrika.

Redaktion Wild beim Wild — 20. August 2022

Anfang Februar dieses Jahres stellten Beamte des Zollamts Weil am Rhein einen als Behältnis umgearbeiteten echten Elefantenfuss in einer Postsendung sicher.

Das Paket wurde in England aufgegeben und war für einen Empfänger in der Schweiz bestimmt, welcher sich die Sendung an eine deutsche Abholadresse hatte liefern lassen. Die zollrechtliche Abfertigung wurde deshalb beim Zollamt Weil am Rhein vorgenommen.

Die Begutachtung durch einen Sachverständigen ergab, dass es sich dabei um den Fuss eines Afrikanischen Elefanten handelt. Elefanten sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz eine besonders streng geschützte und aufgrund der Jagd nach Elfenbein immer noch stark gefährdete Tierart, deren Vermarktung grundsätzlich verboten ist. Für die Einfuhr des geschmacklosen Präsentes erforderliche Dokumente konnten durch den Empfänger nicht vorgelegt werden.

Die weitere Bearbeitung liegt in der Zuständigkeit des Bundesamts für Naturschutz.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Rolle und Kritik der Hobby-Jäger beleuchten wir Ausbildung, Macht und Selbstbild der Hobby-Jäger.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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