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Jagd

Verbot der Einfuhr von Jagdtrophäen nach England

Oberhaus entscheidet über umstrittenes Gesetz, das die Einfuhr von Körperteilen gefährdeter Tiere verbieten würde.

Redaktion Wild beim Wild · 21. März 2023

Verbot für 6’000 Arten

Die Abgeordneten haben für ein Verbot der Einfuhr von Jagdtrophäen tausender Tierarten in das Vereinigte Königreich gestimmt. Das Verbot gilt für etwa 6’000 Arten, darunter Flusspferde, Leoparden und Eisbären.

Das Gesetz wurde von Prominenten wie Ricky Gervais, Brian May und Ed Sheeran unterstützt. Im Jahr 2015 löste die Tötung des Löwen Cecil durch einen Trophäenjäger in Simbabwe weltweit Empörung aus.

«Entscheidender Moment»

«Unser Land will nicht Teil des Handels mit Körperteilen bedrohter Arten sein. Heute hat das Unterhaus diese Botschaft laut und deutlich vermittelt», sagte Abgeordneter Henry Smith. Mehr zum Thema Artenschutz, Jagdgesetz und Hobby-Jagd.

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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

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