Erneut Wolf im Wallis gewildert
Bei Torgon im Wallis wird ein toter Jungwolf mit Schussverletzung gefunden. Es ist nicht der erste Fall von Wolfswilderei im Kanton.
Am Samstag, den 23. Januar 2021, entdeckte ein Wanderer einen toten Jungwolf in der Region Torgon.
Projektil durchdrang das Tier
Die am Montag im Tierspital durchgeführten Röntgenaufnahmen zeigten, dass ein Projektil das Tier durchdrungen hatte. Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere meldete den Fund der Kantonspolizei, die unter der Leitung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufnahm.
Wiederholte Wilderei im Wallis
Ein ähnlicher Vorfall hatte sich im März 2016 ereignet. Damals wurde am Ufer des Rotten bei Raron VS ein stark verwester Wolfskadaver entdeckt. Das Tier mit der Bezeichnung M63 starb an den Folgen von Schüssen. Die Strafuntersuchung wurde 2017 mangels Beweisen eingestellt.
Im Februar 2017 wurde im Val d’Anniviers die tote Wölfin F16 gefunden, in deren Schulter eine Kugel steckte. Ein Jahr später erschoss ein Walliser Hobby-Jäger während einer Fuchsjagd irrtümlich die Wölfin F28.
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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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