Greenwashing 2023: Raffinierte Taktiken erkennen
Greenwashing wird immer ausgeklügelter. Unternehmen wie Ryanair und Shell wurden wegen falscher Umweltbehauptungen an den Pranger gestellt.
Sie wissen wahrscheinlich, was Greenwashing ist, wenn Unternehmen irreführende Behauptungen über ihre Umweltfreundlichkeit aufstellen. Von Greenshifting bis Greenhushing hat der gemeinnützige Think Tank Planet Tracker sechs heimtückische Arten von Greenwashing identifiziert.
1. Greencrowding
Greencrowding bedeutet, sich in einer Gruppe zu verstecken. Als Beispiel nennt Planet Tracker die Alliance to End Plastic Waste (AEPW). Acht der 20 grössten Hersteller von Einwegkunststoffabfällen sind Mitglieder. Weltweit werden nur etwa neun Prozent der Kunststoffe erfolgreich recycelt.
2. Greenlighting
Ein Unternehmen hebt eine besonders umweltfreundliche Eigenschaft hervor, um von umweltschädlichen Aktivitäten an anderer Stelle abzulenken. Beispiel: Emissionsfreie Fahrzeuge machten 2021 nur 0,2 Prozent des Gesamtabsatzes von Toyota aus.
3. Greenshifting
Green-Shifting bedeutet, dem Verbraucher die Schuld zuzuschieben. Beispiel: BP stellte einen Kohlenstoffrechner vor, während 96 % der Ausgaben auf Öl und Gas entfielen.
4. Greenlabelling
Produkte werden mit grünen Verpackungen oder irreführenden Formulierungen beworben. Ein Werbespot für Persil wurde verboten, weil die Marke ihre Umweltaussagen nicht belegen konnte.
5. Greenrinsing
Unternehmen ändern ihre ESG-Ziele regelmässig, bevor sie erreicht sind. Coca-Cola hat sein Ziel für recyceltes Verpackungsmaterial von 50 % auf 25 % gesenkt.
6. Greenhushing
Unternehmen berichten absichtlich zu wenig über ihre Umweltleistung, um sich der Kontrolle zu entziehen. Blackrock und HSBC wurden dafür kritisiert.
Wie schützen?
Vertrauenswürdige Umweltzeichen wie FairTrade, Global Organic Textile Standard und EU Ecolabel dürfen nur für Produkte verwendet werden, die nachweislich klimafreundlich sind. Wenn Sie lokal einkaufen, verringern Sie auch die Gefahr, auf Greenwashing hereinzufallen, schreibt euronews.com. Mehr zum Thema Klimawandel.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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