17.09.2026, 06:58

Suchen

Kriminalität & Jagd

Spanien: Hobby-Jäger wegen Luchswilderei verurteilt

Ein Gericht in Badajoz verurteilte einen Hobby-Jäger zu zwei Jahren Haft und 114’158 Euro Schadenersatz für die Tötung eines Luchses.

Redaktion Wild beim Wild — 2. März 2023

Zwei Jahre Gefängnis und 114’158 Euro Schadenersatz

Das Strafgericht von Don Benito in Badajoz hat einen Mann zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er einen Luchs mit einer Schrotflinte getötet hat. Der Verurteilte muss 114’158 Euro für den durch den Verlust des Tieres entstandenen Schaden zahlen.

Der Hobby-Jäger erschoss den Luchs, als sich das geschützte Tier dem Käfig näherte, in dem ein Rebhuhn als Köder diente. Die Autopsie ergab ungefähr 80 Patronenprojektile in Schädel-, Brust- und Beinregion.

Iberischer Luchs erholt sich langsam

Die spanische Regierung spricht von rund 1’200 Exemplaren im Jahr 2021. Auch in Portugal konnten die Tiere über Auswilderungen wieder angesiedelt werden. Die Weltnaturschutzunion stuft die zuvor «vom Aussterben bedrohte» Art inzwischen als «stark gefährdet» ein. Mehr zum Thema Artenschutz, Wilderei und Kriminalität und Jagd.

Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan.
Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

Unterstütze unsere Arbeit

Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

Jetzt spenden