Spanien: Hobby-Jäger wegen Luchswilderei verurteilt
Ein Gericht in Badajoz verurteilte einen Hobby-Jäger zu zwei Jahren Haft und 114’158 Euro Schadenersatz für die Tötung eines Luchses.
Zwei Jahre Gefängnis und 114’158 Euro Schadenersatz
Das Strafgericht von Don Benito in Badajoz hat einen Mann zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er einen Luchs mit einer Schrotflinte getötet hat. Der Verurteilte muss 114’158 Euro für den durch den Verlust des Tieres entstandenen Schaden zahlen.
Der Hobby-Jäger erschoss den Luchs, als sich das geschützte Tier dem Käfig näherte, in dem ein Rebhuhn als Köder diente. Die Autopsie ergab ungefähr 80 Patronenprojektile in Schädel-, Brust- und Beinregion.
Iberischer Luchs erholt sich langsam
Die spanische Regierung spricht von rund 1’200 Exemplaren im Jahr 2021. Auch in Portugal konnten die Tiere über Auswilderungen wieder angesiedelt werden. Die Weltnaturschutzunion stuft die zuvor «vom Aussterben bedrohte» Art inzwischen als «stark gefährdet» ein. Mehr zum Thema Artenschutz, Wilderei und Kriminalität und Jagd.
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