Prominente gegen Trophäenjagd
In einem emotionalen Brief appellieren 35 Prominente an Bundesumweltministerin Steffi Lemke, die Einfuhr von Jagdtrophäen bedrohter und geschützter Tierarten nach Deutschland sofort zu stoppen.
4’242 Trophäen-Einfuhren seit 2016
Zwischen 2016 und 2022 registrierte das Bundesamt für Naturschutz 4’242 Einfuhren von Jagdtrophäen geschützter Arten nach Deutschland. 89 % der Bevölkerung sprechen sich gegen die Einfuhr aus. Prominente wie Jane Goodall, Ranga Yogeshwar und Maria Furtwängler fordern ein Importverbot.
Deutschland bleibt untätig
Frankreich, die Niederlande, Finnland und Grossbritannien haben bereits Importverbote erlassen oder planen solche. «Die Trophäenjagd ist nichts weiter als ein widerlicher Zeitvertreib reicher, abgestumpfter Menschen», sagt Peter Höffken von PETA. Mehr zum Thema Artenschutz, Hobby-Jagd und Tierrechte.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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