15. Juni 2026, 19:55

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Jagd

Lug und Gewalt vom Verband Jagd Schweiz

Der Anteil der bedrohten Arten ist in keinem Land der Welt so gross, wie in der Schweiz. Das ist ein SKANDAL und mindestens eine OHRFEIGE für alle Verantwortlichen beim Verband Jagd Schweiz, der seit Jahrzehnten dafür mit seiner Einflussnahme in der Politik mitverantwortlich ist.

Redaktion Wild beim Wild — 9. März 2021

Am 24. Februar 2021 verfasste der Dachverband der Hobby-Jägerschaft ein Schreiben an Bundesrätin Simonetta Sommaruga, welches der IG Wild beim Wild vorliegt.

Das belämmerte Dokument von Anton Merkle (Präsident) sowie David Clavadetscher (Geschäftsführer), strotzt bei einer genauen Analyse nur so von Fehlinterpretationen, falscher Selbstbeweih­räucherung, Inkompetenz oder Lügen.

Manipulative Heuchelei

Schon auf Seite 1 wird fälschlicherweise behauptet, dass die Abstimmung zum Jagdgesetz vom 27.9.2020 in Gebieten gewonnen wurde, wo der Wolf gar nicht vorkommt. Verschiedene Parlamentarierinnen und Parlamentarier stellten während der Beratung Anträge, die potenziell gefährdeten Arten Schneehuhn und Birkhahn sowie die bedrohten Arten Waldschnepfe und Feldhase unter Schutz zu stellen. Die Anträge scheiterten allesamt.

Der Tessiner Regierungspräsident Claudio Zali kommt folgerichtig zur Erkenntnis, dass die Zusammenarbeit mit der Hobby-Jägerschaft nur in Ordnung ist, solange es sich um eine Einbahnstrasse zu Gunsten der Wildtierkiller handelt.

Vom Bundesrecht her muss kein Kanton in der Schweiz die Hobby-Jagd vorsehen. Der Kanton Genf hat sich längst für diesen vorbildlichen Weg entschieden.

Artenschutz

Dieser Jagdverband meint, ein Recht zu haben, aus Spass zu töten. Das Schneehuhn ist, wie das Birkhuhn, nicht nur laut dem BAFU in der Schweiz sehr wohl als potenziell gefährdet (NT) auf der Roten Liste.

Gerichtsbeschluss vom 17.7.2020

Ein Gericht in Bellinzona hat die Ansicht der IG Wild beim Wild bestätigt. Der Verein Jagd Schweiz kultiviert in erster Linie Respektlosigkeit und eine Gewaltkultur. Mitglieder haben Beziehungen zu Vertretenden der Macht. Praktisch alles was grausam, unnötig und herzlos ist, wird vom Verband Jagd Schweiz gefördert.

Die heutige Hobby-Jagd ist im Grunde schlichtweg kriminell. Nur ist unser Rechtssystem bisher nicht so weit, dies im Strafrecht zu berücksichtigen.

Offenbar sind diese Hobby-Jäger weder gut ausgebildet noch haben sie eine gesunde moralische Hygiene.

Insbesondere bei der Jagd und den Hobby-Jägern ist es elementar, dass die Bevölkerung ganz genau hinschaut. Nirgendwo wird so viel mit Unwahrheiten und Fake News manipuliert. Gewalt und Lügen gehören zur gleichen Münze. Die Hobby-Jagd ist seit Jahrzehnten nichts anderes als eine permanent kostenintensive Baustelle, Flickenteppich und Streitpunkt für Politik, Forst- und Landwirtschaft, Verwaltungen, Justiz, Krankenkassen, Versicherungen, Tierschutz-, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Polizei, Bund, Medien, usw.

Jeder andere Verein mit so viel krimineller Energie wäre von der Bundesanwaltschaft längst ins Visier genommen worden!

Aktuelle Straftaten der Hobby-Jäger in der Schweiz sind hier gelistet: Link

HOBBY-JÄGER-RADAR

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Jäger Radar

Mehrwert: Schreiben an Bundesrätin Simonetta Sommaruga von Jagd Schweiz

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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