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Hobby-Jäger mit Kopfschuss tot auf Hochsitz gefunden

Ein 78-jähriger Hobby-Jäger wurde bei einer Treibjagd bei Volkach mutmasslich von einem Querschläger tödlich am Kopf getroffen.

Redaktion Wild beim Wild — 8. Januar 2022

Ein Hobby-Jäger ist mutmasslich von einem Querschläger getroffen und tot auf einer Abschussrampe gefunden worden.

Das Geschoss traf den 78-Jährigen nach ersten Erkenntnissen auf einer Treibjagd und führte laut Polizei zu tödlichen Verletzungen.

Tödlicher Querschläger bei Volkach

Der Mann hatte sich am Dreikönigstag gegen 10:00 Uhr mit weiteren Hobby-Jägern bei Volkach im Revier Strehlhof getroffen. Die Polizei geht davon aus, dass der Hobby-Jäger später allein unterwegs war und als Schütze seinen Platz auf dem Hochsitz einnahm.

Als der Mann aus Würzburg nach dem Ende der Hobby-Jagd nicht zurückkehrte, suchten die anderen Hobby-Jäger nach ihm. Auf einem Hochsitz fanden sie den leblosen 78-Jährigen. Der Rettungsdienst und der Notarzt konnten nur noch den Tod des Seniors feststellen.

Ermittler gehen von Querschläger aus

Kripo und Landeskriminalamt haben die Ermittlungen aufgenommen und gehen von einem unglücklichen Querschläger aus. Für die Bergung des Toten vom Hochsitz musste die Feuerwehr mit einer Drehleiter anrücken. Dieser Vorfall reiht sich ein in die lange Liste von Jagdunfällen, die jährlich Todesopfer und Verletzte fordern.

O-Ton des Pressesprechers PHK Enrico Ball

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Rolle und Kritik der Hobby-Jäger beleuchten wir Ausbildung, Macht und Selbstbild der Hobby-Jäger. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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