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Fleischkonsum: Proviande-Mythen entlarvt

Die Schweizer Fleischwirtschaft Proviande spielt sich als harte Faktencheckerin auf: Sie «entlarvt» angeblich drei Mythen zum Fleischkonsum und wirbt damit in «20 Minuten» und in der «Sonntagszeitung».

Redaktion Wild beim Wild — 8. Dezember 2023
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Proviande rühmt sich für seine «Kommunikation» für Schweizer Fleisch.

2022 platzierte die Organisation laut eigenen Angaben rund 45 PR-Artikel bei den grössten Tageszeitungen und Newsportalen der Schweiz.

Gewagter Salto der Fleischwirtschaft: Sie «entlarvt» Mythen über den Fleischkonsum und bewirbt Fleisch als nachhaltig, schreibt infosperber.ch.

Als Mythos 1 bezeichnet Proviande den Satz «Die Methangase von Rindern beschleunigen die Klimaerwärmung».

Als Mythos 2 nennt die Fleischwirtschaft die Behauptung «Es wäre nachhaltiger, das Land, auf dem Rinder weiden, für den Gemüsebau zu nutzen».

Mythos 3, den Proviande gerne widerlegen würde, ist der Satz «Pflanzliches Eiweiss versorgt den Körper mit genügend Proteinen».

Im Fazit zur angeblichen «Entlarvung» der drei Mythen wirft sich die Fleisch-Branche schönfärberisch und faktenfremd für den Umweltschutz in die Bresche.

Die PR-Argumente von Proviande können die Tatsache nicht auf den Kopf stellen: Wollen wir nachhaltig leben, müssen wir unseren Fleischkonsum drastisch reduzieren.

Schweizer Fleisch hat nicht zwingend gut gelebt

Viele Konsumentinnen und Konsumenten denken, Nutztieren in der Schweiz gehe es besser, als es tatsächlich der Fall ist. Der Schweizer Tierschutz (STS) geht aber davon aus, dass fast die Hälfte der Nutztiere in der Schweiz nur nach den Minimalvorgaben der Tierschutzverordnung leben.

Bezahlt werden diese trügerischen Werbeartikel von Proviande nicht nur von denen, die Fleisch produzieren und essen. Auch die Werbung selber ist umstritten.

Der fleischlose Weg ist der natürlichste

Sonne, Luft, Boden und Wasser vereinen sich, um die Früchte der Erde zu erzeugen: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Der Nährwert dieser Nahrung kommt direkt von der Quelle.

Fleisch in der Ernährung enthält immer einen hohen Anteil an Giften und macht ausserordentlich anfällig für Krankheiten. Die Zahl verschiedenster Krebserkrankungen steigt signifikant in Ländern mit uferlosem Fleischkonsum.

Auch wenn die Lobbyisten immer wieder das Gegenteil behaupten: Fleisch macht krank, den Planeten, das Klima, die Landwirtschaft, die Tiere und die Menschen.

Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan.

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