Wallis: Trophäenjagd auf Steinböcke durch Ausländer
Tiere für Trophäen zu töten, ist teilweise kriminell, aber immer falsch – eine Unkultur.
Jagd-Tourismus auf Steinböcke
Nach ihrer Verbannung seit 2021 könnten ausländische Hobby-Jäger im Wallis bald wieder auf den Steinbock anlegen. Der Grosse Rat hiess einen Vorstoss von SVP und Mitte gut. Der Abschuss eines Steinbocks kostete bis zu 12’000 Franken.
70’000 Unterschriften gegen Jagd-Tourismus
Medienberichte über reiche Ausländer auf Pirsch im Wallis führten 2019 zu einem öffentlichen Aufschrei. 70’000 Personen unterschrieben eine Petition für eine Abschaffung. Die Grünen stellten sich gegen die Wiedereinführung. Mehr zum Thema Hobby-Jagd, Jagdgesetz und Artenschutz.
Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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