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Jagd

USA: Hirsch tötet Hobby-Jäger mit Geweih

So etwas habe er noch nie erlebt, sagte ein Sprecher der örtlichen Jagdkommission.

Redaktion Wild beim Wild — 26. Oktober 2019

Ein Hobby-Jäger wurde im US-Staat Arkansas von einem Hirsch aufgespiesst. Der Mann hatte das Tier kurz zuvor erlegt, zumindest meinte er das, berichtet unter anderem Foxnews.

Angeschossener Hirsch attackiert Hobby-Jäger

Der 66-jährige Thomas Alexander jagte am Dienstag in den Wäldern in der Nähe seiner Heimat Yellville im Norden von Arkansas nahe der Grenze zu Missouri und schoss gegen 18:30 Uhr auf einen männlichen Hirsch. Nachdem er beobachtet hatte, dass sich das Tier nicht mehr regte, näherte sich der Hobby-Jäger, um sicherzustellen, dass er den Hirsch erlegt hatte. Als er sich dem getroffenen Hirsch näherte, stand der plötzlich auf und attackierte den Hobby-Jäger. Anschliessend rannte der Geweihträger davon.

Der Hobby-Jäger konnte nach der Attacke noch seine Frau anrufen. Diese alarmierte den Rettungsdienst. Als Alexander im Krankenhaus ankam, konnten die Ärzte aber nur noch seinen Tod feststellen.

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Obwohl Alexanders genaue Todesursache noch zu bestimmen ist, stellte das Krankenhaus eine Reihe von Stichwunden fest, die wahrscheinlich vom Geweih des Hirsches sind.

Die Wild- und Fischkommission warnte nun die Wildtierkiller, sich nicht zu rasch angeschossenen Tieren zu nähern. Man müsse mindestens eine halbe Stunde warten: «Wenn sich das Tier bis dahin nicht bewegt hat, kann man davon ausgehen, dass es tot ist», erklärte der Sprecher der Kommission, Keith Stephens.

Wildfleisch wird schnell zu Aas

Schon 8 Minuten nach Eintritt des Wildtier-Todes beginnt jedoch das Blut in den Adern zu gerinnen. Im Grunde genommen hat man es also schon nach noch nicht einmal 10 Minuten mit etwas zu tun, was unter Aas bekannt ist.

Der Sohn von Thomas Alexander schrieb bei Facebook über seine Trauer, sagte, sein Vater habe in seinem Leben viele Hirsche getötet und sei sehr erfahren gewesen. Er habe die Jagdgesetze stets respektiert und befolgt, Sicherheit immer ernst genommen. Der Tod seines Vaters sei ein tragischer, extrem unwahrscheinlicher Unfall gewesen: «Ich gebe dem Tier keine Schuld und weiss, Dad hätte das auch nicht getan.»

Was aus dem verwundeten Hirsch geworden ist, ist unbekannt. Das Tier konnte bis jetzt nicht gefunden werden.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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