Österreich: Erste Lehrstelle für vegetarische Kulinarik
Nach langer Garzeit doch noch serviert: Vegetarisch-vegane Kochlehre in Österreich endlich verordnet.
Nach langem Warten und hartem Ringen hat ÖVP-Minister Martin Kocher die längst paktierte Verordnung zum neu geschaffenen Lehrberuf zur «Fachkraft für vegetarische Kulinarik» veröffentlicht.
Vegetarisch-vegane Kochlehre als Politikum
Was als internationaler Vorstoss hin zu einer zeitgemässen Gastronomie und Instrument gegen den Fachkräftemangel in der Branche begann, hat sich zu einem Politikum entwickelt. Unter enormem Aufwand und unerbittlichem Engagement seitens Kochlehre-Initiator Joachim Ivany, dem grünen Parlamentsklub, der Veganen Gesellschaft und der Grünen Wirtschaft konnte die vegetarisch-vegane Kochlehre letztlich durchgesetzt werden. Auch in der Schweiz wächst die pflanzliche Ernährung rasant.
Österreich kann stolz sein: Mit 5 % vegan lebenden Menschen ist Österreich Europameister und in Sachen fleischlose Kochausbildung mit dem heutigen Tag sogar Weltmeister, freut sich Felix Hnat, Obmann der Veganen Gesellschaft.
Startschuss offiziell am 1.7.2025
Formaler Start für die neue Lehre ist am 1.7.2025. Wie eine normale Kochlehre dauert die vegane und vegetarische Kochlehre drei Jahre. Bis die ersten Lehrlinge das Handwerk einer «Fachkraft für vegetarische Kulinarik» erlernen können, müssen jedoch noch Lehrinhalte sowie Lehrabschlussprüfungsinhalte erarbeitet werden sowie Lehrstellen überprüft und freigegeben werden. Alle Informationen zur Registrierung als Lehrbetrieb finden Interessierte hier.
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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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