Der Gardasee ist für viele Menschen ein beliebtes Urlaubsziel in Italien. Am Samstagnachmittag (16. Oktober) hat sich am Westufer des Sees allerdings ein tragisches Unglück ereignet.

Nicht der Vater, sondern sein 13-jähriger Sohn hat gegen Abend in San Felice del Benaco in der Provinz Brescia mit einer Jagdwaffe ein 15-jähriges Mädchen getötet.

Dies geht aus dem Verhör des Vaters hervor, das in der Nacht vom Staatsanwalt von Brescia, Carlo Milanesi, durchgeführt wurde. Roberto Balzaretti, ein 57-jähriger ehemaliger Stadtrat und Gerichtsmediziner, nahm zunächst die Schuld auf sich. Doch dann erzählte er, was passiert war: Vater und Sohn zeigten dem Mädchen das Gewehr, als der 13-Jährige abdrückte und seine Schwester in die Brust traf. Das 15-jährige Mädchen war auf der Stelle tot.

Der 13-jährige Junge, der in San Felice del Benaco in der Provinz Brescia (Italien) versehentlich eine Schrotflinte abfeuerte und seine Schwester tötete, kann nicht angeklagt werden. Gegen den Hobby-Jäger wird wegen unsorgfältiger Aufbewahrung von Waffen ermittelt und weil er seinem Sohn das Jagdgewehr, sowie ein weiteres Dutzend Gewehre in die Hand gegeben hat, aus dem der Schuss das Mädchen in die Brust traf und es sofort tötete.

Das Eingreifen der Rettungskräfte war vergeblich und sie konnten nur noch den Tod des Mädchens feststellen, bevor die Kinder des 57-Jährigen einen Schock erlitten. „Es handelt sich zweifelsohne um einen Unfall. Ein dramatischer Unfall„, berichten die Ermittler. Der diensthabende Staatsanwalt, Carlo Milanesi, war ebenfalls vor Ort und stellte die Waffe sicher.

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