2. April 2026, 08:00

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Jagd

Tessiner Jägerverband FCTI feiert 30 Jahre Unfug

1995 entstand der Tessiner Jägerverband FCTI. Er hat sich laut Medienmitteilung unter anderem als Bezugspunkt für die kantonale Jagdwelt etabliert und leistet einen aktiven Beitrag zum Wildtiermanagement, zur Jägerausbildung und zum Dialog mit den Institutionen.

Redaktion Wild beim Wild — 9. Mai 2025

Laut dem im vergangenen Jahr gewählten Jagdpräsidenten Davide Corti für den Ständerat Fabio Regazzi (CVP) ist „die Jagd nicht nur ein Zeitvertreib, sondern ein aktiver Teil der Landbewirtschaftung, der Biodiversität und unserer Kultur“.

Der Hobby-Jäger und Rechtsanwalt Davide Corti selbst ist offensichtlich ein Freund der Trophäenjagd im In- und Ausland, wie ein Blick auf seinen Schreibtisch zeigt.

Der für das Jubiläum gewählte Slogan – „Mehr als nur ein Zeitvertreib“ – fasst diese Vision zusammen, mit dem Ziel, Stereotypen zu überwinden und das Engagement der rund 3’000 Hobby-Jäger im Kanton transparent zu machen.

Wie Michele Bertini, FCTI-Öffentlichkeitsarbeiter, erklärte, besteht das Ziel darin, die öffentliche Sichtbarkeit des Verbandes zu stärken und die Rolle des Hobby-Jägers als „Hüter der Landschaft und Förderer einer ethischen und modernen Praxis“ aufzuwerten.

Der IG Wild beim Wild war es immer schon ein Anliegen, die Hobby-Jägerschaft bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.

Rückblick Tätigkeiten des Tessiner Jägerverbandes FCTI

  • Anstatt im Jahr 2018 einen zweiten Nationalpark für die Schweiz zu schaffen, bevorzugte der Tessiner Jägerverband, diesen zu bekämpfen. Neben der Steigerung des Tourismus-Images der Region schätzte die Direktion des Nationalparks, dass in den nächsten 10 Jahren 250 bis 300 Millionen Franken durch die Schaffung von rund 200 direkten und indirekten Arbeitsplätzen generiert und so die Abwanderung aus den Tälern gebremst hätte werden können. Der Tessiner Jägerverbandes war somit gegen Innovation, Zukunftsperspektiven für die Jugend sowie Gemeinnützigkeit.
  • Ende November 2016 hatten die Stimmberechtigten der Kantone Graubünden und Tessin bereits einen Nationalpark rund um das Rheinwaldhorn, den Park Adula, an der Urne verworfen. Auch damals waren diese visionslosen Hobby-Jäger dagegen und machten mit Lügen- und Angstpropaganda negativ Stimmung.
  • Der Ex-Jagdpräsident des Tessiner Jägerverbandes wollte 2014 Widerhaken beim Angeln wieder salonfähig machen. Erlitt aber bei seinem tierquälerischen Vorhaben Schiffbruch. Tierquälerei ist keine Tradition oder Kultur. Der Einsatz von Widerhaken verstösst unter anderem gegen Art. 4 Abs. 2 des Schweizer Tierschutzgesetzes (TSchG), wonach niemand einem Tier ungerechtfertigt unnötige Schmerzen, Leiden, Schäden oder Ängste zufügen darf, einem Grundpfeiler des Schweizer Tierschutzrechts.
  • Der Ex-Jagdpräsident des Tessiner Jägerverbandes setzte sich via Motion für Wolfs-freie Zonen in der Schweiz ein, wofür er aber im Parlament am 6.5.2025 eine Abfuhr erhielt.
  • Mit wirren Aussagen über die Situation der Wölfe in der Schweiz oder Schweden versuchte der Ex-Jagdpräsident des Tessiner Jägerverbandes nicht nur den Bundesrat über den Tisch zu ziehen, sondern politisierte damit auch im rechten Lager im Nationalrat.
  • Der Tessiner Jägerverband bekämpfte die Biodiversitätsinitiative und andere Initiativen des gesunden Menschenverstandes.
  • Der Nationalrat hat eine Motion der Nationalrätin Martina Munz während der Frühlingssession 2023 für ein Verbot bleihaltiger Munition mit 99 zu 94 Stimmen knapp abgelehnt. Die Motion wurde vom Ex-Jagdpräsidenten des Tessiner Jägerverbandes bekämpft.
  • Taten des Tessiner Jägerverbandes widersprechen diametral mehreren Artikeln des schweizerischen Tierschutzgesetzes, unter anderem Art. 26 und Art. 4. Jagdethik ist eine Fata-Morgana.
  • Claudio Zali ist ein Schweizer Rechtsanwalt, Politiker und Staatsrat in Bellinzona. Dieser hat Fabio Regazzi – Ex-Jagdpräsident im Tessin – schon vor Jahren in der Zeitung als eine Verkörperung von Arroganz, Mangel an Rechtsbewusstsein und Egoisten beschrieben. Qualifikationen, um bei jedem Jagdverein nach ganz oben gewählt zu werden. Es ist somit nicht verwunderlich, dass Fabio Regazzi Vizepräsident beim Verband Jagd Schweiz ist.
  • Praktisch alles, was grausam, unnötig und herzlos ist, wird vom Verband Jagd Schweiz gefördert, bestätigt ein Gericht in Bellinzona. Und Jägervereine kultivieren in erster Linie Respektlosigkeit und eine Gewaltkultur – genau das Gegenteil, wonach ein kultivierter Mensch in unserer Gesellschaft streben sollte.
  • Der Tessiner Jägerverband bekämpfte 2021 die Initiative, dass das gefährdete Schneehuhn im Kanton geschützt wird – erfolglos.
  • Hobby-Jäger des Tessiner Jägerverbandes leben Speziesismus. Speziesismus ist vergleichbar mit Rassismus und Sexismus und das ist keine Kultur.
  • Während der Legislatur-Periode 2015 – 2019 hat der Ex-Jagdpräsident des Tessiner Jägerverbandes, genauso wie die anderen Hobby-Jäger im Schweizerischen Parlament, zudem mehrheitlich gegen die Umwelt politisiert.
  • Nicht nur im Tessin gibt es jedes Jahr menschliche Verletzte und Todesopfer durch die Risikogruppe Hobby-Jäger.
  • Erlegtes Wild des Tessiner Jägerverbandes ist grundsätzlich Aas und daher eigentlich gar nicht für den Verkauf sowie Konsum für normale Menschen statthaft.
  • Dass man sich mit der unethischen Hobby-Jäger-Ausbildung im Tessin wie bei einer Sekte Unfug und unwissenschaftlichen Nonsens aneignet, merkt der geprellte Absolvent erst später. Die aufgeklärte Bevölkerung aber bei jedem Gespräch mit einem Hobby-Jäger.
  • Laut Studien, Fallbeispielen, Biologen und sogar Jäger ist die ganze Niederjagd unnötig. Der Tessiner Jägerverband hat aber Freude beim Töten dieser Wildtiere und fördert diese Unkultur.
  • u. v. m.

Jägerparolen sind reine Augenwischerei. Analysiert man die Hobby-Jägerfraktion, erkennt man schnell, dass sie sich selten bis nie für die Natur engagieren – klar wird dagegen, dass Ausbeutung und Eigennutz deren wahre Interessen sind. Die Experten der Hobby-Jäger sind meistens nur Interessenvertreter einer egoistischen Lobby, um eine Unkultur zu erhalten und schönzureden. Im Umweltranking belegen Hobby-Jäger den letzten Platz. Nirgendwo wird so viel mit Unwahrheiten und Fake News manipuliert. Gewalt und Lügen gehören zur gleichen Münze.

Sobald der gesunde Menschenverstand etwas zum Schutz der Natur und Biodiversität macht, wird von der Jägerschaft systematisch dagegen opponiert. Jagd schützt und nützt bei einer genauen Analyse gar nichts!

Seit dem 1.4.2015 hat Luxemburg aufgrund nachprüfbarer wissenschaftlicher Fakten die richtige Entscheidung getroffen und die Fuchsjagd verboten.

Wenn Hobby-Jäger nicht ständig ihren primitiven Tötungsdrang befriedigen dürften, gäbe es gar keine Probleme bei der Bestandsgrösse von Hirsch und Reh – weil es dann genügend Beutegreifer wie Luchs, Fuchs, Wolf usw. gäbe und infolgedessen weniger Wildverbiss und andere Schäden wie Wildunfälle.

Für echte Hege genügt eine Handvoll Wildhüter, wie das Beispiel Genf oder ganze Länder mit einem Jagdverbot zeigen. Die Wildtiere wären keine Schiessbudenfiguren mehr für Menschen mit einer geringen ethischen Hygiene und psychologischen Problemen.

In dem Durcheinander, in dem sich die Natur nach jahrzehntelanger Hege und Pflege der Schweizer Hobby-Jäger befindet, ist der Anteil der bedrohten Arten laut der UNO in keinem Land der Welt so gross, wie in der Schweiz.

Nicht einmal die Jagdhunde der Hobby-Jäger werden in der Regel gut umsorgt. Sie fristen ausserhalb der kurzen Jagdsaison das Jahr über ein trauriges Dasein auf einem Balkon oder Zwinger und geniessen nicht, wie bei den Hundebesitzern der normalen Bevölkerung, tägliche Spaziergänge.

Ein langes Wochenende zur Feier des Jubiläums

Das FCTI-Jubiläum wird vom 9. bis 11. Mai 2025 in Olivone im Polisport Centre gefeiert. Die Veranstaltung umfasst ein Treffen mit den Behörden am Freitagabend, die Versammlung der dem FCTI angeschlossenen Vereine am Samstag und einen Tag für die Öffentlichkeit am Sonntag mit Vorführungen, Informationsveranstaltungen und einer Jagdhundeausstellung.

Um 12.30 Uhr ist ein Mittagessen für die Bevölkerung geplant. „Es wird eine Gelegenheit sein, den Dialog zwischen Hobby-Jägern und Bürgern zu verstärken und der Bevölkerung die Jagdkultur auf moderne, ethische und bewusste Weise näherzubringen“, so Jagdpräsident Davide Corti abschliessend.

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Naturkatastrophe Hobby-Jäger

In dem Durcheinander, in dem sich die Natur nach jahrzehntelanger Hege und Pflege der Hobby-Jäger befindet, ist der Anteil der bedrohten Arten in keinem Land der Welt so gross, wie in der Schweiz. Die Auftragskiller schaffen seit Jahrzehnten ein ökologisches Ungleichgewicht in der Kulturlandschaft mit teils dramatischen Folgen (Schutzwald, Krankheiten, landwirtschaftliche Schäden u. v. m.). Über ein Drittel der Pflanzen, Wildtiere und Pilzarten gilt als bedroht. Die Schweiz ist europaweit beim Ausscheiden von Schutzflächen für die Biodiversität ebenfalls Schlusslicht. Es sind genau immer auch diese Kreise aus Hobby-Jägern mit ihrer Lobbyarbeit, die über die Politik, Medien und Gesetze seit Jahrzehnten dafür verantwortlich zu machen sind. Sie sind es, die zeitgemässe, ethische Tierschutzverbesserungen notorisch blockieren und den seriösen Tier- und Artenschutz sabotieren. Hobby-Jäger wehren sich regelmässig gegen mehr Nationalpärke in der Schweiz, weil es ihnen eben nicht um Natur, Biodiversität und Artenschutz oder Tierschutz geht, sondern darum, ihr perverses, blutiges Hobby zu pflegen.

Wussten Sie …

  • dass in der Schweiz unschuldige Jungwölfe liquidiert werden?
  • dass Hobby-Jäger bei der Beurteilung der Wildbretqualität lügen und dass verarbeitetes Wildfleisch laut der WHO wie Zigaretten, Asbest oder Arsen krebserregend ist?
  • dass laut Studie nirgendwo die Bleibelastung der Steinadler und Bartgeier höher ist, als in den Schweizer Alpen, wegen der Munition der Hobby-Jäger?
  • dass die Waidgerechtigkeit der Hobby-Jäger dem Tierschutzgesetz diametral widerspricht, eine Fata Morgana ist?
  • dass Jagd Krieg ist, wo man tierische Konkurrenten einfach liquidiert?
  • dass es unzählige illegale und nicht gekennzeichnete Hochsitze in unserer Natur gibt, die zum Teil so morsch sind, dass sie eine Gefahr für Kinder darstellen, Menschen zu Tode kommen können?
  • dass Jahr für Jahr unzählige Menschen durch Jägerwaffen getötet oder verletzt werden, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden?
  • dass in der Schweiz jährlich rund 120’000 völlig gesunde Rehe, Hirsche, Füchse, Murmeltiere und Gämsen meist sinnlos gekillt werden?
  • dass es wegen der Hobby-Jäger heute kaum mehr möglich ist, mit den Wildtieren in Harmonie zu leben, Wildtiere zu sehen?
  • dass Schrotladungen Hasen wie kleine Kinder aufschreien lassen und “geschossenen” Rehen und Hirschen die Innereien zerfetzen, damit sie auf der Flucht Spuren für die Nachsuche hinterlassen?
  • dass die Behauptung der Hobby-Jäger, die grausamen Wildtier-Massaker seien notwendig, um Tierbestände zu regulieren, wissenschaftlich widerlegt sind?
  • dass Hobby-Jäger offen zugeben, dass es bei der Jagd um die “Lust am Töten” und “die Freude am Beute-Machen” einer krankhaften Passion geht?
  • dass Hobby-Jäger keinen sechsten Sinn haben und dennoch regelmässig behaupten, sie schössen nur kranke und schwache Tiere, was natürlich in der Praxis nicht stimmt?
  • dass Hobby-Jäger ins Ausland zur Trophäenjagd fahren, fern aller Arten- und Jagdschutzbestimmungen, und dass es sogar Schweizer-Hobby-Jäger-Reiseveranstalter für solch debile Jagdvergnügen gibt?
  • dass die überwiegende Mehrheit keine legitimierten Berufsjäger sind, sondern die Jagd als Hobby-, Sport- und Freizeitvergnügen ausüben, was nicht sittlich ist und eigentlich dem Tierschutzgesetz widerspricht?
  • dass 99,07 % der zivilisierten Menschen in der Schweiz keine Hobby-Jäger sind, also nur 0,3 % Hobby-Jäger Freude an diesen blutigen Aktivitäten haben?
  • dass diese Wildtierkiller nicht anhand wissenschaftlicher Rechtfertigungen jagen?
  • dass geschützte Arten eigentlich nicht ins Jagdrecht gehören, weil Hobby-Jäger mit dem Artenschutz überfordert sind und immer wieder auf der Roten Liste stehende Tiere, wie Luchs, Wolf, Feldhase, Rebhuhn, Wachtel, usw., aus Spass abschiessen?
  • dass Hobby-Jäger bestimmte Tierarten gezielt dezimieren, um keine Konkurrenz zu haben, für ihr widernatürliches Verhalten (Fuchs, Luchs, Wolf, Greifvögel, usw.)?
  • dass das Wild stirbt, bevor der Hobby-Jäger auch nur einen einzigen Schuss abgeben kann, es dies zu verhindern gilt und das wohl der zentrale Gedanke der Hege und Pflege sowie Jagdplanungen ist?
  • dass bei den Wildschweinen (und Füchsen) normalerweise nur die Leitbache Junge bekommt, aber aufgrund ihres Abschusses alle weiblichen Tiere innerhalb der Rotte sich fortpflanzen und wir auch deshalb eine Wildschweinschwemme haben?
  • dass die Weidetiere – Hirsche, Rehe, usw. – ursprünglich hauptsächlich tagaktiv auf Feldern und Wiesen lebten, wie Ziegen, Schafe, Kühe, usw., und nicht im Wald?
  • dass der Wolf für die Gesunderhaltung der wilden Huftiere langfristig lebenswichtig ist, weil er zum Beispiel mit unglaublicher Präzision kranke oder schwache Tiere erbeutet und dadurch den Hobby-Jägern hoch überlegen ist?
  • dass Füchse nach der sinnlosen Jagd meist im Abfall landen?
  • dass Füchse heute hauptsächlich gejagt werden, damit es mehr Hasen, usw. für die Hobby-Jäger in der Bratpfanne hat? Dass sich der Fuchs aber zu über 90 % nicht von Hasen ernährt, einen gesunden Hasen nie erwischt?
  • dass man gegen Hobby-Jäger im Tierschutz nicht nur mit Sanftmut, Strassenfesten, Gebetsketten, usw. vorgehen kann (auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil)?
  • dass Hobby-Jäger mit dem Jägerlatein eine respektlose Verhöhnung von Lebewesen betreiben?
  • dass es verpönt ist, Hochwild an der Fütterung oder während der Paarungszeit zu erschiessen, der Hobby-Jäger aber keine Skrupel hat, dies beim Beutekonkurrenten Fuchs zu tun?
  • dass in manchen Kantonen Hobby-Jäger nur des zarten Fleisches eines Jungtieres wegen auf die Jagd gehen?
  • dass Hobby-Jäger trächtige Mutterkühe vor ihren Jungtieren erschiessen oder nur Jungtiere während der Aufzuchtzeit (Nach-Sonderjagd)?
  • dass Hobby-Jäger die Umwelt, Natur, Mensch und Tier mit ihrer Munition vergiften?
  • dass Bestialität, Barbarei, Grausamkeit, Blutvergiessen und sinnlose Qualen kein Kulturgut sein können in einer zivilisierten Gesellschaft?
  • dass Hobby-Jäger jährlich rund 10’000 Rehkitze erschiessen?
  • dass Hobby-Jäger im strengen Winter hungernde Tiere mit Futter anlocken, nur um sie hinterhältig und feige erschiessen zu können?
  • dass Hobby-Jäger scharf gemachte Hunde in Höhlen hetzen, um Füchse und Dachse zu eliminieren (Baujagd)?
  • dass Hobby-Jäger friedliche Lebewesen in Kastenfallen locken, in denen sie unter Umständen tagelang leiden und auf ihren Killer warten müssen oder den Tieren oft einen stundenlangen Todeskampf bereiten (Fallenjagd)?
  • dass Hobby-Jäger friedliche Wildtiere beim Schlafen oder Sonnen feige mit hochmodernen Präzisionswaffen aus dem Hinterhalt meucheln oder verletzen?
  • dass Hobby-Jäger Auszeichnungen, Fellmärkte, Preisverleihungen für den Trophäenkult, Trophäenschauen, Pelzhandel, usw. unterstützen?
  • dass Hobby-Jäger minderjährigen Schulkindern Schusswaffen in die Hände drücken und mit ihnen das Töten üben?
  • dass Hobby-Jäger ihre qualvollen Taten oft in der Einsamkeit ausführen, was Tierquälereien fördert?
  • dass Hobby-Jäger viele Wildtiere nur schwer verletzen und die Opfer oft stundenlang unter enormen Qualen und Angst leiden, bis ein Schweisshund sie findet und sie erschossen werden?
  • dass Hobby-Jäger (ausser der Vivisektion) den Tieren am meisten Qualen und Missbrauch zufügen, auch durch die Art des Tötens?
  • dass die jägerliche Tier- und Naturliebe sich nicht am Dasein des geliebten Objekts erfreut, sondern vielmehr darauf abziehlt, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und darin gipfelt, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen?
  • dass Hobby-Jäger Verbissschäden geradezu fördern durch den Jagddruck, insbesondere auf Beutegreifer wie Fuchs, Luchs und Wolf?
  • dass Hobby-Jäger für asoziales, unethisches und unchristliches Verhalten Tür und Tor öffnen?
  • dass Hobby-Jäger der Bevölkerung normale natürliche Tierbeobachtungen und Interaktionen vorenthalten?
  • dass es kein grösseres und mit Munition verseuchtes Quälprodukt gibt als Wildbret?
  • dass es schweizweit keine einheitliche Regelung gibt, was Sehtest, Schiesspraxis, usw. der Hobby-Jäger betrifft?
  • dass es keinen psychologischen Wesenstest für Hobby-Jäger gibt?
  • dass es kein Alkoholverbot gibt für Hobby-Jäger, wenn sie mit ihren Waffen auf Tiere schiessen?
  • dass Hobby-Jäger in schulische Einrichtungen eindringen, um ihr Jägerlatein und ihre Gewalt den Kindern aufzuschwätzen?
  • dass ein Gericht in Bellinzona unlängst bestätigt hat, dass Jagdvereine praktisch alles, was grausam, unnötig und herzlos ist, fördern?
  • dass der Verein «Jagd Schweiz» in erster Linie Respektlosigkeit und eine Gewaltkultur kultiviert – genau das Gegenteil, wonach ein kultivierter Mensch in unserer Gesellschaft streben sollte.
  • dass allein im Kanton Graubünden jedes Jahr über 1’000 Anzeigen und Bussen gegen Hobby-Jäger verhängt werden?
Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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