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Kriminalität & Jagd

Hobby-Jäger freveln nebst der Natur auch Jagdkollegen

Immer wieder liest man von umgestürzten Hochsitzen, für die Jagdgegner verantwortlich gemacht werden. Oft sind es aber die Freizeitjäger selbst.

Redaktion Wild beim Wild — 30. Januar 2023

Wildkameras gestohlen, Jagdkanzel angezündet

Im erzgebirgischen Pöhla hat ein Hobby-Jäger seine Waidgenossen bestohlen und ist prompt in eine Falle getappt.

«Aus unseren Wildkameras verschwanden immer wieder Chips, manchmal das ganze Gerät», sagt Bernstein, der für den Revierpächter als Jagdaufseher fungiert. «Ausserdem wurden immer wieder Schilder abgerissen und sogar eine Jagdkanzel angezündet.»

Mitte Januar installierte Bernstein eine Überwachungskamera. Keine sechs Stunden später der Volltreffer: Ein gut bekannter Hobby-Jäger und Landwirt hatte die Wildtierkamera gestohlen. Er holte Werkzeug, kam zurück und brach die Kanzel auf, um zwei weitere Kameras zu stehlen.

Petition

Keine Luchsabschüsse im Wallis

Der Luchs ist genetisch am Limit, trotzdem soll er als erster Kanton der Schweiz zum Abschuss freigegeben werden.

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Mehrere Anzeigen

Bernstein und seine Kollegen konnten den Weg des mutmasslichen Diebs auf den Meter genau verfolgen, da sie Sender in die Kameras eingebaut hatten. Das alles brachte dem Hobby-Jäger mehrere Anzeigen ein, wie tag24.de schreibt. Mehr zum Thema Kriminalität und Jagd.

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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