Der Bund stärkt den Herdenschutz auch in der Alpsaison 2023
Zur besseren Unterstützung des Vollzugs des Herdenschutzes und des Wolfsmanagements plant der Bundesrat im Frühsommer die Jagdverordnung anzupassen.
250 Wölfe und 26 Rudel
In der Schweiz leben aktuell rund 250 Wölfe und mindestens 26 Rudel. Der Bund stellt für die Alpsaison 2023 zusätzliche finanzielle Mittel von insgesamt 4 Mio. Fr. für die Verstärkung des Herdenschutzes zur Verfügung.
Sofortmassnahmen für Alpen
Finanziert werden Hilfspersonal, mobile Unterkünfte auf abgelegenen Alpen und Pauschalen für die Verstärkung von Zäunen. Das BAFU hat die Massnahmen vom letzten Jahr analysiert und Anpassungen gemacht. Mehr zum Thema Wolfsschutz und Jagdgesetz.
Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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