Herdenschutz wirkt: Wölfe reissen weniger Nutztiere
Die Herdenschutzmassnahmen zahlen sich aus: In Graubünden und im Wallis wurden im ersten Halbjahr 2023 weniger Nutztiere vom Wolf gerissen als im Vorjahr.
Weniger Risse trotz mehr Wölfen
Im Kanton Wallis wurden 55 % weniger Nutztiere gerissen als im Vorjahr. In Graubünden waren die Risse sogar um 80 % rückläufig. Entscheidend sind die vom Bund finanzierten Herdenschutzmassnahmen.
Herdenschutz zahlt sich aus
Mehr Wölfe verursachen nicht automatisch mehr Schäden, zeigen die Zahlen der Gruppe Wolf Schweiz. Wolfsabweisende Zäune und Herdenschutzhunde sind entscheidend. Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle. Mehr zum Thema Wolfsschutz, Jagdgesetz und Schweiz.
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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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