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Jagd

Vogeljagd Zürich: Nur noch drei Arten zum Abschuss

Der Kantonsrat hat eine Einzelinitiative des ehemaligen Kantonsrates der Grünen aus Steinmaur, Robert Brunner, mit 95 Stimmen vorläufig unterstützt, mit der dieser fordert, dass die Vogeljagd im Kanton auf die Rabenkrähe, den Kormoran und die verwilderte Haustaube beschränkt wird.

Redaktion Wild beim Wild · 9. Januar 2024

Das Zürcher Parlament plant, die Hobby-Jagd auf drei Vogelarten zu beschränken, die Probleme verursachen.

Hobby-Jäger erschiessen Vögel, auch wenn sie keinen Schaden anrichteten. Das soll sich nun ändern.

Eichelhäher: Nützlich statt schädlich

Der Eichelhäher durfte zum Beispiel bisher gejagt werden, obwohl er keinen Schaden anrichtet. Im Gegenteil, er trägt zur Biodiversität bei, indem er Eicheln vergräbt und so zur Verbreitung von Eichen beiträgt.

Initiative schränkt Vogeljagd ein

Eine Einzelinitiative fordert, dass die zum Abschuss freigegebenen Vogelarten genau aufgezählt werden. Dies betrifft die Rabenkrähe, verwilderte Haustauben und den Kormoran. Diese Vögel können in landwirtschaftlichen Kulturen Schaden anrichten.

Parlament überweist Initiative an Regierungsrat

Die Debatte über die Vogeljagd im Parlament führte zu verschiedenen Meinungen. Einige unterstützen die Beschränkung der Hobby-Jagd, während andere der Idee wenig abgewinnen können.

Die Initiative wurde schliesslich mit einer Mehrheit von 95 Stimmen unterstützt und an den Regierungsrat überwiesen.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

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