Vogeljagd Zürich: Nur noch drei Arten zum Abschuss
Der Kantonsrat hat eine Einzelinitiative des ehemaligen Kantonsrates der Grünen aus Steinmaur, Robert Brunner, mit 95 Stimmen vorläufig unterstützt, mit der dieser fordert, dass die Vogeljagd im Kanton auf die Rabenkrähe, den Kormoran und die verwilderte Haustaube beschränkt wird.
Das Zürcher Parlament plant, die Hobby-Jagd auf drei Vogelarten zu beschränken, die Probleme verursachen.
Hobby-Jäger erschiessen Vögel, auch wenn sie keinen Schaden anrichteten. Das soll sich nun ändern.
Eichelhäher: Nützlich statt schädlich
Der Eichelhäher durfte zum Beispiel bisher gejagt werden, obwohl er keinen Schaden anrichtet. Im Gegenteil, er trägt zur Biodiversität bei, indem er Eicheln vergräbt und so zur Verbreitung von Eichen beiträgt.
Initiative schränkt Vogeljagd ein
Eine Einzelinitiative fordert, dass die zum Abschuss freigegebenen Vogelarten genau aufgezählt werden. Dies betrifft die Rabenkrähe, verwilderte Haustauben und den Kormoran. Diese Vögel können in landwirtschaftlichen Kulturen Schaden anrichten.
Parlament überweist Initiative an Regierungsrat
Die Debatte über die Vogeljagd im Parlament führte zu verschiedenen Meinungen. Einige unterstützen die Beschränkung der Hobby-Jagd, während andere der Idee wenig abgewinnen können.
Die Initiative wurde schliesslich mit einer Mehrheit von 95 Stimmen unterstützt und an den Regierungsrat überwiesen.
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