USA: Tausende Tiere sterben nach Zugentgleisung
Tausende von Wild-, Nutz- und Haustieren sind Berichten zufolge nach der Zugentgleisung in Ohio in den USA erkrankt oder gestorben. In der Zwischenzeit sind die möglichen Gesundheitsrisiken für die Menschen in der Region noch unklar.
50 Waggons mit Gefahrstoffen entgleist
Am 3. Februar entgleisten in der kleinen Ortschaft East Palestine rund 50 Zugwaggons, von denen 20 gefährliche Stoffe geladen hatten. Vinylchlorid, Ethylhexylacrylat und andere Chemikalien gelangten in die Luft, den Boden und in Gewässer.
In den Tagen nach der Entgleisung starben rund 3’500 Fische in den nahe gelegenen Bächen und Gewässern. 12 verschiedene Arten waren kurz nach dem Vorfall betroffen.
Betroffene Tiere
Taylor Holzer berichtete, dass mehrere Füchse «geschwollene Gesichter und tränende Augen» haben. Ein Fuchs starb plötzlich. «Er war nicht in der Lage zu blinzeln oder richtig zu funktionieren, als er in meinen Armen starb», so Holzer gegenüber Newsweek. Mehr zum Thema Umwelt und Naturschutz.
| Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan. |
Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
Unterstütze unsere Arbeit
Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Jetzt spenden →