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Jagd

Trophäenjäger im Shitstorm

Menschen die zum Spass Tiere töten, sind geistesgestört. In der heutigen Gesellschaft gilt, wer beim Töten nichts fühlt, ist schwer krank. Dies ist vom gesunden Menschenverstand bestätigt. Dass solch kranke Individuen auch noch Positionen bei den Behörden, die von den Steuerzahlern bezahlt werden, besetzen, macht die ganze Angelegenheit noch peinlicher. Der Beamte Blake Fischer, vom

Redaktion Wild beim Wild — 16. Oktober 2018

Menschen die zum Spass Tiere töten, sind geistesgestört. In der heutigen Gesellschaft gilt, wer beim Töten nichts fühlt, ist schwer krank.

Blake Fischer
Blake Fischer

Dass solch kranke Individuen auch noch Positionen bei den Behörden, die von den Steuerzahlern bezahlt werden, besetzen, macht die ganze Angelegenheit noch peinlicher.

Der Beamte Blake Fischer vom Idaho/USA Wildlife Departement ist nur ein weiteres Individuum, das sich damit brüstet, bei einem Jagdausflug nach Afrika Tiere getötet zu haben.

14 Tiere getötet, darunter eine Familie Paviane

Blake Fischer wurde aufgefordert, zurückzutreten, nachdem er an über 100 Personen eine E-Mail schickte, die Fotos von seiner kürzlich stattgefundenen Grosswildjagd in Namibia zeigten.

Die 14 von ihm getöteten Tiere umfassten eine Giraffe, Leoparden, Impalas, Antilopen, Wasserböcke, Kudus, Warzenschweine, Gemsböcke und eine ganze Familie von Pavianen.

Das Foto, das am meisten Besorgnis verursacht hat, ist eines von Fischer, wo er wie viele Hobby-Jäger psychopathisch in die Kamera lächelt, während er mit der Familie von toten Pavianen posiert. Einschliesslich der Babys, denen er einen Pfeil durch den Bauch geschossen hat.

Weltweite Empörung

Nicht nur Tierschützer auf der ganzen Welt sind empört, nachdem er die herzlosen und abscheulichen Fotos von sich selbst geteilt hat. Der Komiker Ricky Gervais nannte Fischer «pathetisch» auf seinem Twitter-Account mit dem Hashtag #BanTrophyHunting.

«Wir alle wissen, dass Hobby-Jäger grosse Feiglinge sind und der Abschaum der Erde», sagte Tom Arnold auf seinem Twitter-Account.

Fischer soll seinerseits behauptet haben, er habe nichts falsch gemacht und sei ein ethischer Hobby-Jäger.

Nun wurde der Druck der Öffentlichkeit zu gross und der geistesgestörte Hobby-Jäger, der Lebewesen wie Gemüse erntet, ist zurückgetreten. Nicht alles was legal ist, ist eben auch richtig. Mehr zu Kriminalität und Hobby-Jagd und zur Psychologie der Hobby-Jagd.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier umfassende Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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