Schwarzes Alpenschwein ist wieder in der Schweiz
Sie waren fast ausgestorben und sind nun zurück in der Schweiz: Zwei Schwarze Alpenschweine haben im Natur- und Tierpark Goldau ihr Revier bezogen. Die Allesfresser teilen sich ihre Anlage zusammen mit den Hausschweinen.
Schwarzes Alpenschwein
Sie waren fast ausgestorben und sind nun zurück in der Schweiz: Zwei Schwarze Alpenschweine haben im Natur- und Tierpark Goldau ihr Revier bezogen. Die Allesfresser teilen sich ihre Anlage zusammen mit den Hausschweinen.
Nach etwas über zwei Monaten in der Quarantänestation zogen die Schwarzen Alpenschweine in den Haustierpark, wo sie nun der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Pfleger tauften die Tiere aus Österreich auf die Namen Vreni und Gusti.
Das Schwarze Alpenschwein im Porträt
Dank ihrer dunklen Färbung sind sie nicht sonnenbrandgefährdet und können im Gegensatz zu modernen Rassen ganztags draussen sein. Durch ihren leichten, kräftigen Körperbau sind die Alpenschweine für die Bergweide geschaffen. Die Alpenschweine wurden früher gebraucht, um auf der Alp Placken zu bekämpfen und verdichtete Lägerfluren der Rinder aufzulockern. Doch die urtümlichen Schweinerassen wurden im Verlauf der Zeit von fremden Leistungsrassen verdrängt.
Bis vor rund vierzig Jahren überlebten am Splügen und am Lukmanier Reste der alten Bündner Schweine – als ProSpecieRara in den 80er-Jahren auf die Suche nach den Tieren ging, waren aber auch diese letzten Vertreter verschwunden.
Zufallsfund im Veltlin
Dass der Park um diese tierische Attraktion reicher ist, grenzt laut seinen Aussagen an ein Wunder. Denn 2013 wurde im Veltlin auf einem Lehrbauernhof noch einige Tiere entdeckt.
Das alpine Netzwerk «Pro Patrimonio Montano» übernahm die Weiterzucht und baute einen Bestand von über 40 Zuchtgruppen auf. Nach langer Vorarbeit kommen nun erstmals wieder Zuchtgruppen der Schwarzen Alpenschweine in die Schweiz zurück. Mehr zur Biodiversität und zu Tierwelt.
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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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