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Escobars Flusspferde: Verhütungsmittel statt Abschuss

Der kolumbianische Drogenbaron Escobar schaffte sich einst Flusspferde für seinen Tierpark an.

Redaktion Wild beim Wild — 21. Februar 2021

Angesichts der ungebremsten Ausbreitung der Nachkommen von Pablo Escobars Flusspferden suchen Behörden und Institutionen in Kolumbien nach einer gemeinsamen Lösung.

Verhütungsmittel statt Abschuss

«Wir haben bei der kolumbianischen Botschaft Unterstützung beim Erwerb des Langzeitverhütungsmittels GonaCon beantragt», hiess es in einer Mitteilung der regionalen Umweltagentur Cornare.

In der Fachzeitschrift «Proceedings of the National Academy of Sciences» argumentieren Forschende, dass Nilpferde lediglich eine ökologische Nische füllten, die ursprünglich von anderen Grosssäugern besetzt worden sei. So seien die Nilpferde keine Bedrohung, sondern stellten die Funktion mehrerer ausgestorbener Arten wieder her.

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Der Luchs ist genetisch am Limit, trotzdem soll er als erster Kanton der Schweiz zum Abschuss freigegeben werden.

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Grösste Nilpferdherde ausserhalb Afrikas

Der Drogenbaron Escobar brachte einst vier afrikanische Flusspferde auf seine Hacienda Nápoles, zuletzt streiften geschätzt zwischen 65 und 80 Tiere durch die Region. Es werden nun auch andere Möglichkeiten wie die chemische Kastration geprüft.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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