Escobars Flusspferde: Verhütungsmittel statt Abschuss
Der kolumbianische Drogenbaron Escobar schaffte sich einst Flusspferde für seinen Tierpark an.
Angesichts der ungebremsten Ausbreitung der Nachkommen von Pablo Escobars Flusspferden suchen Behörden und Institutionen in Kolumbien nach einer gemeinsamen Lösung.
Verhütungsmittel statt Abschuss
«Wir haben bei der kolumbianischen Botschaft Unterstützung beim Erwerb des Langzeitverhütungsmittels GonaCon beantragt», hiess es in einer Mitteilung der regionalen Umweltagentur Cornare.
In der Fachzeitschrift «Proceedings of the National Academy of Sciences» argumentieren Forschende, dass Nilpferde lediglich eine ökologische Nische füllten, die ursprünglich von anderen Grosssäugern besetzt worden sei. So seien die Nilpferde keine Bedrohung, sondern stellten die Funktion mehrerer ausgestorbener Arten wieder her.
Grösste Nilpferdherde ausserhalb Afrikas
Der Drogenbaron Escobar brachte einst vier afrikanische Flusspferde auf seine Hacienda Nápoles, zuletzt streiften geschätzt zwischen 65 und 80 Tiere durch die Region. Es werden nun auch andere Möglichkeiten wie die chemische Kastration geprüft.
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