Nutztiere von bio bis konventionell leiden unter Krankheiten
Millionen Nutztiere leiden massiv unter Krankheiten, Verletzungen und Schmerzen.
Bio oder konventionell: Tiere leiden
Ob die Tiere auf einem Bio-Hof oder in einem konventionellen Betrieb gehalten werden, spielt dabei kaum eine Rolle.
Diese ernüchternde Erkenntnis hat eine systematische Auswertung tiermedizinischer Studien aus Deutschland und der Schweiz durch die Verbraucherorganisation Foodwatch zusammen mit Tiermedizinern ergeben.
Das Tückische: Die Konsumenten können im Supermarkt oder beim Metzger nicht am Fleisch erkennen, ob das Tier vorm Schlachten gesund oder krank war.



Keine gesetzlichen Vorgaben für Tiergesundheit
Die Verbraucherorganisation forderte Bundesagrarminister Cem Özdemir auf, Massnahmen für mehr Tiergesundheit zu ergreifen. Es gibt bisher keinerlei gesetzliche Vorgaben für Tierhalter, dass sie ihre Tiere gesund halten müssen, weder in der ökologischen noch in der konventionellen Haltung. «Cem Özdemirs Label ändert nichts an dem millionenfachen Leid in deutschen Ställen», kritisierte Annemarie Botzki.
So zeigen Schlachthofbefunde beispielsweise, dass knapp 40 Prozent aller Schweine in konventioneller Haltung krankhafte Befunde haben, in der Bio-Haltung sind es mit 35 Prozent laut einer Studie kaum weniger. Bei jeder zweiten Milchkuh in einem Bio-Stall wurden Euterentzündungen festgestellt. In der Legehennenhaltung weisen bis zu 97 Prozent aller Hühner Knochenbrüche auf. Mehr zum Thema Tierrechte und Tierschutzprobleme.
| Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan. |
Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
Wildtiere brauchen eine Stimme
Einmal pro Woche: Recherchen, Petitionen und Hintergründe zur Hobby-Jagd. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Unterstütze unsere Arbeit
Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Jetzt spenden →