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Kriminalität & Jagd

Hobby-Jäger muss 40’000 Euro bezahlen, weil er Hund erschoss

Der erschossene Hund hatte kurz zuvor auf einer Hundeausstellung in Großbritannien mehrere Preise gewonnen.

Redaktion Wild beim Wild — 13. Februar 2018

Weil er einen preisgekrönten Hund erschoss, ist ein 60-jähriger Hobby-Jäger vor dem Strafgericht in Löwen in Belgien zu sechs Monaten Haft und einer Schadenersatzzahlung in Höhe von 40’000 Euro verurteilt worden.

Vier Kugeln auf einen Rhodesian Ridgeback

Das dreijährige Tier, ein Rhodesian Ridgeback, war am 23. März 2015 während eines Spaziergangs in Bierbeek (Flämisch-Brabant) mit vier Kugeln getötet worden. Um den Täter zu finden, hatte die Besitzerin eine Autopsie durchführen lassen. Die Ergebnisse führten die Ermittler zu dem Mann aus Bierbeek, der damals mit mindestens zehn anderen Hobby-Jägern im Wald auf der Jagd war.

Nach Angaben der Besitzerin war das Tier auf dem besten Weg, für vielversprechende Nachkommen zu sorgen. Dies führte dazu, dass sie eine bemerkenswert hohe Entschädigung von 224’000 Euro forderte, wie das Grenzecho schreibt.

Sechs Monate Haft und 40’000 Euro Schadenersatz

Das Gericht sprach der Besitzerin nun 1’000 Euro moralischen und 39’000 Euro materiellen Schadenersatz zu. Der Richter sah es als erwiesen an, dass der Hobby-Jäger vier Kugeln in freier Wildbahn abfeuerte. Das Gericht folgte der Forderung der Staatsanwaltschaft und verurteilte den Mann zudem zu sechs Monaten Gefängnis. Mehr zu Kriminalität und Hobby-Jagd.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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