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Kampagnen & Jagd

Petition: Boykott der Kantone, die Wölfe massakrieren

Proaktiv Ferienwohnungen, Hotels, Skiabos, Wanderferien, etc. in diesen Kantonen stornieren und auch keine Produkte mehr von dort (Raclette, Fondue, Bündner Nusstorte, Milchprodukte, Weine und vieles mehr …) kaufen. Sie sollen es selber konsumieren.

Redaktion Wild beim Wild — 2. Februar 2025

Seit mehr als 20 Jahren besiedelt der Wolf die Schweiz. In all der Zeit gab es kein einziges objektiv glaubhaftes bzw. faktenbasiertes Ereignis, bei dem ein Wolf dem Menschen in schädigender Absicht zu nahe kam.

Wir Konsumenten haben genug von den Nein-Sagern und Wolfshassern, den Rückständigen und Bildungsfernen.

Wo der Wolf jagt, wachsen der Wald und die Biodiversität.

Das Massaker ist Europas extremstes

Das von Bundesrat Albert Rösti orchestrierte Massaker ist das Extremste, das in Europa seit der Erholung der Art durchgeführt wird. Die Hobby-Jagd auf unschuldige Jungtiere, das willkürliche Eliminieren ganzer Rudel, systematische Abschiessen «falscher Wölfe» sowie die Geld- und Ressourcenverschwendung zeigen: Das ist in einem zivilisierten Land unwürdig.

Wölfe leisten einen wichtigen ökologischen und ökonomischen Auftrag. Fast die Hälfte aller Wälder in der Schweiz schützt Siedlungen oder Infrastrukturen vor Naturgefahren. Wölfe helfen dem Wald, insbesondere dem Schutzwald und der Verjüngung des Waldes.

Wälder sind essenziell für den Klimaschutz. Bäume nehmen Kohlendioxid aus der Luft auf und speichern es langfristig. Eine Studie der University of Leeds zeigt, dass sich mit der Rückkehr der Wölfe pro Jahr eine zusätzliche Million Tonnen CO₂ binden liessen. Besonders bemerkenswert: Die Forscher haben berechnet, dass jeder einzelne Wolf zur Speicherung von 6’080 Tonnen CO₂ jährlich beitragen würde. Basierend auf aktuellen Berechnungen zum Wert von CO₂ wäre jedes Tier damit theoretisch rund 170’000 Franken «wert». Wie Studien belegen, scheitert die Hobby-Jagd als Populationskontrolle.

Ausserdem widerspricht die Entscheidung für die Massaker in den verschiedensten Kantonen dem Ergebnis eines nationalen Referendums im Jahr 2020.

Du kannst den Petitionstext auch an Politiker oder eine Partei deiner Wahl selbstständig mailen.

Liebe Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger

Die Aktion richtet sich an die gewerbetreibenden Nein-Sager und Wolfshasser, die Rückständigen und Bildungsfernen.

Wo der Wolf jagt, wachsen der Wald und die Biodiversität.

Deshalb beteilige ich mich als Konsument am Boykott und storniere proaktiv Ferienwohnungen, Hotels, Skiabos, Wanderferien, etc. in diesen Kantonen und kaufe auch keine Produkte mehr von dort wie Raclette, Fondue, Bündner Nusstorte, Milchprodukte, Weine und vieles mehr.

Meine allenfalls bereits aufgegebenen Produktbestellungen storniere ich proaktiv, dies ebenfalls mit der Begründung «Boykott aufgrund Wolfsmassaker».

Ich vermerke in meinen Schreiben, dass ich diese Regionen bzw. Produkte meiden werde, bis das Wolfsmassaker endgültig der Vergangenheit angehört und der Artenschutz respektiert wird.

Wenn auch Sie sich für die Sache einsetzen möchten, schliessen Sie sich uns, der IG Wild beim Wild an. Wir unterstützen Sie, damit Ihr Kampf gehört wird.

Deine Unterschrift

Ich schliesse mich dieser Kritik an und protestiere zudem, bis der nun beschlossene Abschuss von Wölfen vollständig rückgängig gemacht wurde, Bundesrat Albert Rösti seinen Rücktritt bekannt gibt und der Wolf ab sofort in der Schweiz ohne Wenn und Aber geschützt wird. Das Genfer Modell zeigt, dass Wildtiermanagement ohne Hobby-Jagd funktioniert.

Mitmach-Aktion: Fordert bei Eurer Gemeinde aufgrund der katastrophalen Politik von Bundesrat Albert Rösti (SVP) ein Erlassgesuch für die Bundes- und Kantonssteuern aufgrund des neulich bewilligten Abschusses von Wölfen in der Schweiz. Den Musterbrief könnt ihr hier downloaden: https://wildbeimwild.com/ein-appell-fuer-eine-veraenderung-in-der-schweiz/

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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