Schützen die jurassischen Hobby-Jäger mehr als sie jagen?
Im Jura ist ein Hobby-Jäger, der die Natur zu schützen weiss, ein guter Jäger.
Ein Arbeitstag ohne Flinte
Die Hobby-Jäger im Kanton Jura müssen einen ganzen Arbeitstag ohne Flinte zugunsten der Natur ableisten, ansonsten verlieren sie ihren Jagdschein. «Jeder Hobby-Jäger wendet jedes Jahr acht Stunden seiner Zeit für das Wohl der Natur auf», sagt Nicolas Wallimann, Präsident des kantonalen Jägerverbandes.
Jagdhunde in nicht tierschutzgerechten Zwingern
Den Jagdhunden der jurassischen Hobby-Jäger geht es bedeutend weniger gut. Ein Hobby-Jäger hält mindestens 4 Hunde in nicht tierschutzgerechten Zwingern. Die Hunde haben weder einen täglichen Auslauf noch ein Aussengehege. Die IG Wild beim Wild hat am 12.4.2023 Strafanzeige eingereicht. Mehr zum Thema Tierschutzprobleme der Hobby-Jagd und Hobby-Jagd.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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