Wildwest in Pferdekoppel
Der Jagdpächter des Reviers in dem Waldemser Ortsteil verwechselt am späten Samstagabend einen Kaltblüter mit einem Wildschwein und erlegt mit mehreren Schüssen beide Tiere.
Pferd auf Weide erschossen
Der Jagdpächter war auf der Spur eines Wildschweins und gab mehrere Schüsse ab. Einer traf den friedlich mit seiner Herde auf der Weide stehenden Kaltblüter. Am Sonntagmorgen meldete sich der Hobby-Jäger bei den Pferdehalterinnen und gab eine «Verwechslung» an.
Kriminalpolizei ermittelt
Die Kriminalpolizei Wiesbaden ermittelt die Umstände. Wäre es ein Wolf gewesen, wäre das Geschrei in ganz Deutschland gross. Mehr zum Thema Kriminalität und Jagd und Tierschutzprobleme.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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