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Jagd

USA: Messe wirbt für die Tötung Tausender Tiere

Auf dem Jahreskongress von Safari Club International werden Auktionen für Trophäenjagden und Produkte schätzungsweise 6 Millionen Dollar einbringen, um das Töten ikonischer Tierarten fortzusetzen.

Redaktion Wild beim Wild — 17. Februar 2023
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850 Aussteller aus 30 Ländern

In Nashville versammeln sich Tausende Hobby-Jäger auf der Jahreskonferenz des Safari Club International (SCI), mit über 850 Ausstellern. Mehr als die Hälfte der Aussteller sind Jagdführer, die Trophäenjagden auf die weltweit am stärksten bedrohten Tierarten wie Elefanten und Löwen anbieten.

Die Auktionen bringen schätzungsweise fast 6’000’000 Dollar für den SCI ein. Es werden ungefähr 350 Trophäenjagdreisen versteigert, um bis zu 870 Säugetiere zu töten.

«Widerwärtige Verherrlichung»

«Ob bei der Versteigerung einer 100’000 Dollar teuren Jagdreise auf Grizzlybären oder einer 143’000 Dollar teuren Jagd auf Löwen und Leoparden, SCI macht aus ikonischen Wildtieren beschämende Waren», sagt Kitty Block, Präsidentin der Humane Society.

«Wir können nicht länger das Aussterben ikonischer Arten ignorieren, nur damit Trophäenjäger den Nervenkitzel erleben können», sagt Sylvie Kremerskothen Gleason von HSI/Europe. Mehr zum Thema Hobby-Jagd und Kriminalität und Jagd.

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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