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Tierwelt

USA: 23 Arten für ausgestorben erklärt

Der Elfenbeinspecht und 22 weitere Arten gelten in den USA offiziell als ausgestorben. Ein dramatischer Verlust für die Biodiversität.

Redaktion Wild beim Wild — 30. September 2021
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Elfenbeinspecht, Gelbstirn-Waldsänger und 21 weitere Arten gelten bei der amerikanischen Abteilung für Fisch und Wildtiere (USFWS) seit dem 29.9.2021 als ausgestorben.

Die Behörde des Innenministeriums in Washington strich die Spezies von der Liste der gefährdeten Arten, nachdem sie jahrzehntelang nicht gesichtet wurden.

Weltweit etwa 900 Arten gestrichen

Die Abteilung für Fisch und Wildtiere nannte Wasserverschmutzung, Rodung und Trophäenjagd als Gründe für das Aussterben. Seit der Unterzeichnung des Gesetzes zum Schutz gefährdeter Arten im Jahr 1973 hatten die Vereinigten Staaten bislang nur elf Spezies für ausgestorben erklärt. Weltweit wurden bislang etwa 900 Arten gestrichen.

Naturschutzorganisationen wie die International Union for Conservation of Nature mit Sitz in der Schweiz warnten derweil vor voreiligen Aussterbemeldungen.

«Das Aussterben ist nicht unvermeidlich. Es ist eine politische Entscheidung. Die Rettung von Arten ist keine Raketenwissenschaft. Als Land müssen wir aufstehen und sagen, dass wir nicht noch mehr Arten durch Aussterben verlieren werden», sagte Tiera Curry, eine leitende Wissenschaftlerin des Center for Biological Diversity.

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