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Wildhüter

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Der Steinkauz wird mit grossem Aufwand von BirdLife Schweiz und zahlreichen Partnern gefördert. 2020 wurden 149 rufende Männchen gezählt, rund dreimal mehr als vor zwanzig Jahren. Die Bestandserholung zeigt: Artenförderung funktioniert, wenn Behörden, Naturschutzorganisationen und Landwirte mit finanzieller Unterstützung zahlreicher Geldgeber zusammenarbeiten. Die im Aktionsplan Steinkauz Schweiz definierten Ziele sind aber noch nicht erreicht.

Im Juni wurde im Eigental ein Jungluchs ausgewildert. Er hat sich in den ersten drei Monaten in freier Wildbahn erfolgreich behauptet. Das verwaiste Tier wurde im Herbst 2018 im Keller eines Gebäudes in Malters von der Wildhut eingefangen und anschliessend zur Betreuung in den Tierpark Goldau gebracht. Der Luchs trägt ein Senderhalsband. Dadurch kann das Verhalten des jungen Luchses in Freiheit beobachtet werden.

Die Behörden haben die Klagen der Fischer erhört. Seit Monatsbeginn schiessen die Wildhüter auf dem Neuenburgersee auf Geheiss der Kantone im Rahmen einer Sonderjagd Kormorane ab. 2020 soll der Fisch fressende Vogel auf dem See offiziell in den Jagdplan aufgenommen worden. Zudem werden ab dem nächsten Jahr Berufsfischer auf den Kormoran anlegen dürfen, wenn er sich in einem Umkreis von 100 Metern der Netze aufhält.

Dass sich ein Fuchs in die Quartiere der Stadt verirrt, ist keine Seltenheit. Besonders nach Basel-West, ins Hirzbrunnen und oder aufs Bruderholz treibt es die Wildtiere ab und zu – jedoch meistens bei Nacht und in der Dämmerung, wo sie unbemerkt bleiben. Nicht so an der Markircherstrasse. Am Dienstagmorgen hat sich ein Fuchs dorthin in einen Innenhof verirrt. Anwohner haben daraufhin die Polizei informiert und diese die Wildtierforschung der Region Basel.

Damit ist das Wappentier des Kantons Bern wieder in heimischen Gefilden unterwegs, wie der Kanton über Twitter vermeldete. Bären seien grundsätzlich sehr scheu, betont die bernische Volkswirtschaftsdirektion in einem Merkblatt. In der Regel gehe der Bär Menschen aus dem Weg.    

Am Samstagmorgen, den 2. Februar, hatten die Kinder einer Familie erst noch Freude ein Reh, das Zuflucht in ihrem Garten suchte, zu beobachten. Doch dann merkte sie, dass etwas nicht stimmte. Dem verängstigten Wildtier war ein fuchsteufelswilder Schweisshund, der nicht angeleint war, dicht auf den Fersen. «Der Hund kam von hinten angerannt. Extrem aggressiv.» Die Mutter sei dann aus dem Haus gerannt. Schreiend, um den Hund von Tarzisius Caviezel zu vertreiben.