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Markus Kägi

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Jagdhunde sind für Hobby-Jäger angeblich nötig, um den Wildschweinbestand zu regulieren. Doch die Hunde müssen erst lernen, wie sie sich gegenüber den wehrhaften Tieren verhalten. In Elgg ZH wird dafür nun ein «Schwarzwildgewöhnungsgatter» gebaut. Gegen diese Übungsanlage hatten sich Tierschützer lange gewehrt, weil zum Beispiel professionelle Wildhüter, wie im Kanton Genf, auf diese Tierquälereien verzichten können.

Indemini – Die IG Wild beim Wild verfasst im Klartext einen kurzen Abriss über das Jagdunwesen der vergangenen Wochen in der Deutschschweiz.

Im Februar 2015 hat der Grosse Rat in Graubünden die Sonderjagdinitiative für ungültig erklärt. Bei der Diskussion im Parlament waren diesem allerdings wichtige Informationen vorenthalten worden. Regierungsrat Mario Cavigelli (CVP)  hatte nämlich nicht publik gemacht, dass das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in Bern befand, die Initiative verstosse NICHT gegen übergeordnetes Recht. Dies war kürzlich publik geworden. 

Indemini – Die IG Wild beim Wild hat den Bericht des Regierungsrates an die Parteien vom 8. November 2017, verfasst im Departement von Herrn Markus Kägi (Amateur-Jäger), einem Faktencheck unterzogen.

Behauptet wird viel, was aber ist wahr?

I) Der Regierungsrat schreibt: Die 850 Pächterinnen und Pächter (davon 230 Jagdaufseherinnen und -aufseher mit entsprechender Zusatzausbildung) wenden für die Bejagung, den Unterhalt ihrer Reviere, die Wildschadenverhütung und den Einsatz bei Unfällen mit Wildtieren durchschnittlich je 400 Stunden, die rund 500 Jagdgäste je 100 Stunden pro Jahr auf; das Stundentotal der Milizjägerinnen und -jäger beträgt rund 400 000 Stunden pro Jahr. 

Die Jagd im Kanton Zürich soll in ihrer heutigen Form endgültig abgeschafft werden.

Künftig sollen nur noch professionell ausgebildete WildhüterInnen eingesetzt werden. Dies fordert die kantonale Volksinitiative „Wildhüter statt Jäger“ der Tierpartei Schweiz (TPS).

Der Kanton Zürich soll „ein kantonweites Wildtier-Management mit professionell ausgebildeten WildhüterInnen“ einführen, welches die Risikogruppe Amateur-Jäger ersetzt. Dabei soll die natürliche Regulierung des Wildtierbestandes im Vordergrund stehen. Bei kranken oder verletzten Wildtieren dürften nur vom Kanton angestellte Wildhüter eingreifen.